Frankfurt, RMV, 365-Euro-Ticket
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Ein 365-Euro-Ticket des RMV wird im Stadtparlament von Frankfurt diskutiert.

Nahverkehr

RMV: 365-Euro-Ticket in Frankfurt rückt näher

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Koalition im Frankfurter Römer lässt den Vorschlag der Linken für eine Mobilitätsflatrate vom Magistrat prüfen.

  • Im Stadtparlament von Frankfurt wird über ein 365-Euro-Ticket des RMV diskutiert
  • Der Antrag der Linken im Römer soll geprüft werden
  • Die finanziellen Kosten dafür wären allerdings sehr hoch

Frankfurt - Schülerinnen und Schüler sowie Menschen über 65 Jahre können bereits für 365 Euro im Jahr mit dem öffentlichen Nahverkehr durch Hessen fahren. Nun mehren sich die Zeichen, dass auch ein 365-Euro-Ticket für Erwachsene möglich werden könnte.

Bei einem Antrag der Linken im Römer für eine „MobilitätsFlatrate“ votierte die Koalition am Donnerstagabend im Stadtparlament mit „prüfen und berichten“. Dabei, so die Koalition, soll die Weiterentwicklung der App des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) berücksichtigt werden.

https://www.fr.de/frankfurt/rmv-frankfurt-365-euro-ticket-rueckt-naeher-13565804.html

RMV: 365-Euro-Ticket für Erwachsene in Frankfurt

Der RMV will von 2021 an die Möglichkeit schaffen, Dienstleistungen im Nahverkehr mit einer Anwendung zu buchen und zu bezahlen – und das über das RMV-Verbundgebiet hinaus, etwa in Flensburg, Dortmund, Leipzig, Mainz, München. Das Hintergrundsystem heißt „Mobility inside“. Schrittweise soll der gesamte Nahverkehr in Deutschland eingebunden werden, außerdem Sharing-Anbieter etwa für E-Tretroller, Leihfahrräder oder Carsharing.

Martin Kliehm (Linke) schlug im Stadtparlament vor, Frankfurt solle sich die Stadtwerke Augsburg zum Vorbild nehmen, die seit November eine Mobilitäts-Flatrate haben. Sie gilt für Bus und Tram, Carsharing und Leihrad und kostet 79 oder 109 Euro im Monat, je nachdem, wie oft Carsharing genutzt wird. „Augsburg kann ein Vorzeigemodell sein“, sagte Wolfgang Siefert (Grüne). 

RMV: Grüne sprechen sich für 365-Euro-Ticket in Frankfurt aus

Seine Fraktion spreche sich für das 365-Euro-Ticket für Erwachsene aus. Eugen Emmerling (SPD) sagte, die Frage werde im Zusammenhang mit der neuen RMV-App geprüft. Martin Daum (CDU) führte aus: „Eine Mobilitäts-Flatrate kann den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen.“ Neben dem günstigen Preis seien aber auch Sauberkeit, Pünktlichkeit und ausreichend Sitzplätze wichtige Kriterien, um mehr Menschen dazu zu bewegen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Der RMV hat die Kosten für ein 365-Euro-Ticket für Erwachsene im Verbundgebiet zuletzt mit 190 Millionen Euro beziffert. Dies seien die Einnahmen, die dem Verbund verloren gingen.

Zuvor hatte es immer wieder Diskussionen um das 365-Euro-Ticket des RMV in Frankfurt gegeben. 

Von Florian Leclerc

Die Corona-Krise beeinträchtigt das Angebot des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Fahrten von S-Bahnen und Regionalbahnen wurden reduziert. Ein Angebot fällt komplett aus.

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