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Die Schäfflestraße wird ab 19. Juni saniert.

Riederwald

Schäfflestraße für ein Jahr gesperrt

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Mitte Juni beginnt die Sanierung der Schäfflestraße. Vier Millionen Euro investiert die Stadt dafür. Das Stadtfest ist nicht gefährdet.

Die Sanierung der Schäfflestraße soll im Juni beginnen. Spatenstich ist am 19. Juni. Für ein Jahr wird die Straße dann für den Verkehr gesperrt, Häuser und Geschäfte sollen aber zu Fuß erreichbar sein. Das hat Holger Müller vom Amt für Straßenbau und Erschließung am Montagabend in der Sitzung des für den Riederwald zuständigen Ortsbeirats 11 angekündigt.

Die Baufirma steht zwar fest, darf aber noch nicht bekanntgegeben werden. Vor dem Torbogen am Erlenbruch weisen Baugitter bereits auf die Sanierung hin. „Die Maßnahme beschäftigt uns schon viele Jahre“, sagte Müller. „Wir sind sehr froh darüber, dass es losgehen kann.“

Die Grunderneuerung ist in vier Abschnitte unterteilt. Gas- und Wasserleitungen wurden im Vorfeld verlegt. Die Platanen auf der Schäfflestraße bleiben unangetastet. Die Stadt muss zwar einzelne Bäume fällen, möchte aber umso mehr nachpflanzen.

Der erste Abschnitt beansprucht viereinhalb Monate und umfasst den Bereich zwischen Torbogen und der Straße, die zum Bunker hinter der Schäfflestraße führt. „Das ist die komplexeste Phase“, sagte Müller. Für Anlieger des Engelsplatzes sollen in den frühen Morgen- und Abendstunden sowie an den Wochenenden „provisorische Wege“ geschaffen werden. Die Zeiten seien vertraglich festgelegt. Müller riet den Anwohnern: „Scheuen Sie sich nicht, den Bauleiter anzusprechen.“

Der zweite Bauphase betrifft den Abschnitt zwischen Bunker und Raiffeisenstraße, die dritte die Raiffeisenstraße selbst. Die Baucontainer sollen vor dem Torbogen platziert, Bauteile nahe dem Bunker gelagert werden.

Im Juli 2018 sollen alle Straßenbauarbeiten erledigt sein. Bis dahin sollen Ortsfremde weiträumig umgeleitet werden – über die Lahmeyer-, Harkort-, Iseling- und Motzstraße. Ortskundige können die Lassallestraße in beide Richtungen fahren. Die Poller auf Höhe der Friedrich-List- und der Karl-Marx-Straße werden entfernt. Parkplätze sollen auf der Lassallestraße nicht wegfallen. Die Sanierung der Schäfflestraße ist dringend erforderlich. Rund vier Millionen Euro stehen im Programm „Schöneres Frankfurt“ bereit. Die Stadt wird auch gestalterisch aktiv. So baut sie nach den Bauarbeiten innerhalb von neun Monaten Plätze und den Kirchenvorplatz um. Insgesamt dauern die Arbeiten also 21 Monate.

Nur der Bunkervorplatz wird nicht neu gestaltet. Wie berichtet, kauft die Stadt den Bunker vom Bund. Im Zuge dessen möchte sie den Vorplatz aufhübschen. Das Stadtteilfest vor dem Bunker im August ist durch die Straßenarbeiten nicht bedroht.

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