_20190917pj016_230920
+
Mitten in der Baustelle für den Riederwaldtunnel befindet sich die Pestalozzischule.

Riederwald

Laut wird es in den Ferien

  • vonKatja Sturm
    schließen

Die Pestalozzischule soll unter den Arbeiten für den Riederwaldtunnel möglichst nicht leiden. Die Verlegung und Erneuerung der Versorgungsleitungen am Erlenbruch soll deshalb erst in den Sommer- und Hebrstferien 2021 erfolgen.

Der Betrieb der Pestalozzischule soll unter der Verlegung und Erneuerung der Versorgungsleitungen im Zuge des Verkehrsprojektes „Riederwaldtunnel“ möglichst nicht leiden. Projektleiter Jan Moulden von den zuständigen Netzdiensten Rhein-Main, einer Tochter des Energieversorgers Mainova, stellte ein entsprechendes Konzept am Montagabend in der Sitzung des Ortsbeirats 11 vor. Die notwendigen Arbeiten sollen während der Sommer- und Herbstferien 2021 erledigt werden. Zu Abweichungen könne es allein schon witterungsbedingt aber immer kommen.

So vermeintlich einfach wie bei den Grundschulklassen gestaltet sich das Vorgehen nicht in allen Bereichen. Sowohl der im Gebäudekomplex untergebrachte Kindergarten als auch der Hort haben teilweise während der Urlaubszeit geöffnet. Moulden sagte zu, die Zugänge seien allein aus Brandschutzgründen jederzeit gesichert; das soll auch für die benachbarten Tennisplätze der Frankfurter Eintracht gelten.

Selbst während der Arbeiten hielten sich die Auswirkungen in puncto Lärm und Vibration in Grenzen. Bagger gehörten zwar zum Tiefbau, „aber wir graben nicht so tief“, so Moulden, und verwendeten so weit wie möglich schonendere Methoden. Mit den Firmen, die die Arbeitsmittel liefern, befinde man sich in Gesprächen über lärmemissionsarme Geräte.

Parken vor dem Revier

Der Anspruch sei zudem, dass man die ab Mitte November vorgesehenen Arbeiten so schnell wie möglich, den derzeitigen Plänen nach bis Ende März 2022, erledige. Für den Fall, dass es dennoch zu Beschwerden kommen sollte, werde man das Stadtteilparlament rechtzeitig über die Bauleitung und einen Kontakt zu dieser informieren.

Im Nachgang zur vergangenen Sitzung beschäftigte sich der Ortsbeirat überdies noch einmal mit den bisher für die Polizei reservierten zehn Parkplätzen vor dem früheren siebten Revier in der Pfortenstraße. Claudia Rogalski, die Leiterin der Direktion Nord, hatte zugesagt, man habe die Hälfte davon, darunter einen für Behinderte, an die Stadt abgegeben. „Da ist aber noch nichts passiert“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Benjamin Wiewiorra.

Seine Partei brachte daher einen Antrag an den Magistrat ein, die Stellplätze entsprechend ausweisen zu lassen. Angesichts des „großen Parkdrucks“ in Fechenheim wurde eine weiter reichende Forderung einstimmig verabschiedet: Demnach möge man der Polizei nur noch vier Parkplätze lassen, zwei davon für Besucher des übrig gebliebenen Postens im Alten Rathaus, und diese auch nur noch werktags von 8 bis 18 Uhr. Nach einem Jahr soll geprüft werden, ob der Zustand beibehalten oder erneut verändert wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare