Riederwald

Bauarbeiten gefährden Schulweg zur Pestalozzi-Schule

  • vonJanis Berling
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SPD und FDP fordern, den Schulweg der Pestalozzi-Schüler zu abzusichern. Auch Lärm und Schmutz geraten zur Belastung.

Das Projekt Riederwaldtunnel beschäftigt nach wie vor viele Anwohner, die von den Bauarbeiten betroffen sind. Besonders problematisch gestaltet sich die Situation für die an die Baustelle angrenzende Pestalozzischule. Nicht nur Lärmschutz und Luftbelastung sind ein Problem, auch die Gefährdung des Schulwegs durch die Bauarbeiten wird von vielen Seiten kritisiert.

Die Fraktionen der SPD und der FDP im Ortsbeirat 11 fordern nun, schnellstmöglich Maßnahmen zur Sicherung des Schulweges umzusetzen. Die Situation an den Fußgängerüberwegen am Erlenbruch, an der Haenischstraße und vor der Schule habe sich durch die aktuellen Bautätigkeiten für den Riederwaldtunnel deutlich verschlimmert, so die Begründung der Fraktionen. Die Schulkinder seien dadurch konkreten Gefahren ausgesetzt, welche eine schnellstmögliche Abhilfe erforderlich machen würden.

Bei einem Besuch des Ortsbeirates vor Ort im vergangenen Jahr, zusammen mit den zuständigen Ämtern der Stadt, sind verschiedene Aktionen erarbeitet worden, um den Weg zu sichern. Danach soll am Zebrastreifen an der Vatterstraße direkt vor der Schule eine Sperrfläche markiert und abgesichert, sowie Halteverbotsschilder aufgestellt werden.

An der Haenischstraße vor der Baustellenausfahrt soll ein „Achtung Kinder“-Schild angebracht und außerdem ein Zebrastreifen an der Gustav-Behringer-Straße in Erwägung gezogen werden. Des Weiteren soll Kontakt mit den Baufirmen aufgenommen und vereinbaren werden, dass die Baustelle erst ab 9 Uhr angefahren und die Fahrer für die besondere Situation am Schulweg sensibilisiert werden sollen.

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