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Baumreste in der Gustav-Behringer-Straße.

Riederwald

Bäume im Riederwald gefällt

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Vorarbeiten für den Riederwaldtunnel: Neun Eschen entlang der Haenischstraße sind gefällt worden. 

Am vergangenen Freitag demonstrierten Hortkinder und die Bürgerinitiative Riederwald gegen die Fällung von Bäumen im Riederwald. Nun sind Arbeiter mit Kettensägen angerückt. Neun Eschen entlang der Haenischstraße, einem Schulweg zur Pestalozzischule, wurden gefällt. Insgesamt sollen in diesem Winter 50 Bäume im Stadtteil fallen. Die Fällung der Eschen sei nötig gewesen, um Vorarbeiten für den Riederwaldtunnel auszuführen, teilte die Stadt mit. Konkret baue die Stadtentwässerung das bestehende Kanalnetz um. Als Ausgleich werde eine vier Hektar große Fläche in Goldstein im Westen der Stadt aufgeforstet.

„Es wird aktiv Lebensqualität, Luft- und Klimaqualität vernichtet, ohne dass der Tunnel einen Tag früher kommt. Das ist ein massiver Skandal, hier müsste die Landes- und Stadtregierung einschreiten und dies verhindern“, sagte Rainer Frey, Sprecher der Bürgerinitiative.

Die Stadt wies darauf hin, dass die Fällung per Planfeststellungsbeschluss zum Bau des Riederwaldtunnels von 2007 rechtskräftig sei. Der Riederwaldtunnel zwischen A66 und A661 im Frankfurter Osten soll von 2020 bis 2028 gebaut werden.

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