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RB51 am Montagmorgen: Alle tragen Maske.
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RB51 am Montagmorgen: Alle tragen Maske.

Mobilität

Maskenpflicht im Nahverkehr wird eingehalten

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Am Montag kontrollierten Polizei und Verkehrsbetriebe bundesweit, ob sich Fahrgäste an die Maskenpflicht halten. Das Ergebnis stimmt positiv.

Der Löwenanteil der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr trägt Maske. Das ist die gute Nachricht des bundesweiten Maskenkontrolltags im ÖPNV, an dem sich am Montag in Frankfurt die Bundespolizei, die Deutsche Bahn Sicherheit, der Rhein-Main-Verkehrsverbund, die Hessische Landesbahn und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt beteiligten.

Die Bundespolizei habe Züge aus Frankfurt nach Höchst, Hanau und Friedberg kontrolliert, sagte Ralf Ströher, Sprecher der Bundespolizei, am späten Nachmittag. Dabei seien 101 Personen festgestellt worden, die die Maske nicht richtig trugen oder keine dabei hatten. Sie seien mit einer Verwarnung davongekommen, und die Bundespolizei habe mit Masken ausgeholfen. Bei zwei Personen, die sich renitent geweigert hätten, eine Maske aufzuziehen, seien die Personalien festgestellt und Bußgeld verhängt worden.

Wenn Polizei oder Stadtpolizei dabei sind, dürfen die Kontrolleure der Verkehrsunternehmen schon jetzt Bußgeld erheben. Ab 1. Januar dürfen die Kontrolleure dies ohne Polizeibegleitung. Der RMV hat das Verwarngeld in seine Beförderungsbedingungen aufgenommen; so, wie das Schwarzfahren 60 Euro kostet, wird der Verstoß gegen die Maskenpflicht mit 50 Euro geahndet.

Bundespolizisten kontrollieren am Bahnsteig.

Die Maske verweigerten im öffentlichen Nahverkehr nur die wenigsten, wie Vanessa Rehermann, Sprecherin des RMV, ausführte. Bei Kontrollen in S-Bahnen in der vorigen Woche hätten 0,24 Prozent der Fahrgäste keine Maske getragen, 2,3 Prozent hätte die Maske falsch getragen, etwa mit unbedeckter Nase. Der Rest, rund 97,5 Prozent, hielt sich korrekt an die Vorgabe.

„Der ÖPNV ist kein besonderer Herd von Infektionen“, sagte RMV-Geschäftsführer André Kavai. Mit Bus und Bahn zu fahren sei sicher. Der RMV habe in den vergangenen Monaten Hunderttausende Masken verteilt.

„Wir haben die Zuglängen nicht reduziert, obwohl die Zahl der Fahrgäste zurückgegangen ist“, sagte VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott. „Dadurch haben wir den maximalen Platz in den Zügen.“ Derzeit nutzen im Vergleich zum Vorjahr 70 Prozent der Fahrgäste den ÖPNV. Dort gilt, anders als im öffentlichen Raum, keine Pflicht, eineinhalb Meter Abstand zu halten. Im Berufsverkehr ist es mitunter so voll in Bussen und Bahnen, dass dies nicht möglich wäre. Vor einer Infektion schützen soll dann die Maske.

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