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Wie es scheint, müssen die verschiedenen Interessen in der Frankfurter Altstadt noch die rechte Balance finden.

Außengastronomie

In der Frankfurter Altstadt ist ein Kompromiss nötig

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Keine Frage: Gastronomen beleben die Frankfurter Altstadt. Doch der Hühnermarkt darf nicht zur Freiluft-Restaurantfläche werden. Der Kommentar.

Das ist eine Posse von der Art, wie sie die Stadt Frankfurt immer wieder gerne hervorbringt. Der Frühling ist da und damit auch die Zeit, in der es die Menschen zu Speis und Trank ins Freie zieht.

Seit vielen Jahren schon stellt sich punktgenau zu diesem Termin auch der Streit um die Nutzung des öffentlichen Raumes in der Stadt wieder ein. Der Konflikt zwischen der Kommune und den Gastronomen mit ihren wirtschaftlichen Interessen entflammt immer wieder aufs Neue.

Natürlich trägt die Außengastronomie zur Belebung der Frankfurter Altstadt bei und sorgt dort für Atmosphäre. Aber es gilt ebenso, dass der Hühnermarkt nicht nur als Restaurantfläche dienen darf.

Es ist richtig, dass die städtischen Planer für dieses wichtige Quartier im Herzen der Kommune eine Gestaltungsrichtlinie erarbeitet. Sie muss einen Kompromiss zwischen den privaten Gastronomiebetreibern und den Belangen der Allgemeinheit finden.

Schon in der kurzen Geschichte der neuen Altstadt gab es immer wieder Beispiele dafür, dass dieses Gleichgewicht nicht erreicht wurde – etwa überdimensionale Werbefiguren.

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