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Polizei im Einsatz

Verkehr

Frankfurt: Raserei an „Car-Freitag“

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Die Polizei geht am Karfreitag wieder gegen Autotuner vor.  Autos und  Motorräder werden sichergestellt.

Während der „Car-Freitag“ in Limburg kurzfristig überraschend abgesagt wurde, hatte die Polizei in Frankfurt am Abend des Karfreitags jede Menge Arbeit. An dem Tag trifft sich traditionell die Szene der Autotuner.

Die Kontrolleinheit Autoposer, Raser und Tuner (Kart) der Polizei war darauf vorbereitet und führte umfangreiche Kontrollen in der ganzen Stadt durch. Die Beamten stellten knapp 300 Geschwindigkeitsverstöße fest. 16 Fahrer waren derart schnell unterwegs, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht. An der Kreuzung zwischen Mainzer Landstraße und Taunusanlage wurde ein Wagen mit 110 Kilometer pro Stunde geblitzt.

Manche Autofahrer waren zwar nicht zu schnell, dafür aber zu laut unterwegs, wie die Polizei am Osterwochenende mitteilte. Die Beamten verbuchten 19 Ordnungswidrigkeiten wegen des Verursachens unnötigen Lärms. Bei drei Autos und drei Motorrädern waren die Abgasanlagen verändert, so dass der zulässige Geräuschwert überschritten wurde. 

Die Polizei stellte die Autos und die Motorräder sicher. Darunter war auch eine Harley-Davidson die den zulässigen Standgeräuschwert von 88 Dezibel deutlich überschritt. Die Beamten maßen 112 Dezibel. Schon zehn Dezibel mehr führen dazu, dass das menschliche Ohr die Lautstärke als doppelt so laut empfindet. In einem der sichergestellten Autos fanden die Polizisten eine Schreckschusspistole. In insgesamt 18 Fällen führten technische Veränderungen an den Fahrzeugen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

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