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Auf dem Nürburgring lassen sich sportliche Autos chartern, hier ein Mercedes GTA.

Legale Rennen

Wo das Rasen erlaubt ist

Auf dem Nürburgring oder auf der Kartbahn lässt sich ungestraft Gas geben.

Eines vorweg: Autorennen sind in Deutschland verboten – sofern sie nicht von lizensierten Anbietern als Teil einer offiziellen Rennserie angeboten werden. Trotzdem gibt es jenseits öffentlicher Straßen Orte, an denen man schnell fahren darf und das Risiko zumindest reduziert ist. Billig ist die Vollgas-Fahrt aber nicht.

Auf dem Nürburgringkönnen Autofahrer mit dem eigenen Wagen ihre Runden drehen. Die 25 Kilometer lange Tour kostet 30 Euro pro Runde. Deutlich teurer ist es, einen Sport- oder Rennwagen zu mieten. Pro Stunde sind mindestens 198 Euro fällig. Wer mit einem ausgebildeten Rennfahrer auf Tour gehen will, zahlt mindestens 95 Euro. Das Angebot ist als „Renntaxi“ bekannt.

Auch auf der Nordschleifedes Nürburgrings, auf der es einen Höhenunterschied von 300 Metern gibt, lassen sich Sport- und Rennwagen mieten (Kosten zwischen 198 und 299 Euro). Renntaxis fahren ab 225 Euro.

Ordentlich Gas geben lässt sich auch auf der Teststrecke am Flugplatz Dahlemer Binzin der Eifel. Tourenwagen kann man für 199 Euro leihen.

Auch am Hockenheimringfindet sich ein ähnliches Angebot. Sportwagen gibt es ab 250 Euro zu mieten.

Wem das zu teuer oder zu schnell ist, kann auch einen Ausflug zur Kartbahnunternehmen. In Frankfurt gibt es etwa den Anbieter „Eko Kart“ an der August-Schanz-Straße in Preungesheim. Zehn Minuten kosten dort 14 Euro, auch Doppelsitzer sind im Angebot. Weitere größere Kartbahnen im Rhein-Main-Gebiet finden sich etwa in Groß-Zimmern („Fahrwerk“, Waldstraße 79) und Heidesheim am Rhein (Kartbahn „A 60“, Budenheimer Weg 67). Teilweise empfiehlt es sich zu reservieren. In der Regel können die Bahnen auch für Firmenveranstaltungen und Geburtstage gemietet werden. Und: Auf der Kartbahn sind Rennen tatsächlich erlaubt.

Von Paula Doenecke und Elias Schön

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