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Bisher ist es für Radfahrer auf der Hochstraße sehr eng und manchmal auch gefährlich.

Mobilität

Radweg auf der Hochstraße

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Von der Fressgass bis zum Eschenheimer Tor fahren Radfahrer:innen künftig auf einem Radweg - teilweise rot markiert, teilweise durch Leitschwellen geschützt.

Die Hochstraße in der Frankfurter Innenstadt bekommt einen Radweg von der Fressgass bis zum Eschenheimer Tor. „Zunächst schaffen wir mit provisorischen Maßnahmen Platz für den Radverkehr bis zum Eschenheimer Tor. Eine dauerhafte bauliche Lösung ist das langfristige Ziel“, teilte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) mit.

Die Arbeiten beginnen am Montag. Die Fahrspuren für Autos sind bis Freitag, 11. Dezember, reduziert. Zunächst wird die Decke auf der rechten Fahrspur zwischen Fressgass und Kaiserhofstraße erneuert. Der Abschnitt ist 170 Meter lang. Ein Radwegabschnitt von der Fressgass bis zur Börsenstraße wird mit Leitschwellen von den übrigen Fahrbahnen getrennt. Dafür fällt die rechte Fahrspur weg.

Dort parken derzeit meistens Autos. Der Wegfall der Parkplätze werde durch das Parkplatzangebot in den umliegenden Parkhäusern aufgefangen, sagte Stefan Lüdecke, der die Stabsstelle Radverkehr im Verkehrsdezernat leitet.

Der Radwegabschnitt von der Börsenstraße bis zur Kreuzung am Eschenheimer Tor wird rot eingefärbt. Das soll die Sichtbarkeit der Radfahrer:innen erhöhen. Eine Abtrennung mit Leitschwellen sei aufgrund der seitlichen Parkbuchten in diesem Abschnitt nicht möglich gewesen, sagte Lüdecke. Die Furten sollen allerdings rot markiert werden. Auch der Aufstellbereich für Radfahrer:innen am Eschenheimer Tor werde großzügiger gestaltet.

Lieferdienste und Taxis sollen weiterhin auf der Hochstraße halten können. Zwischen Kleiner Hochstraße und Kaiserhofstraße würden Taxistände links neben dem Radfahrstreifen platziert. Ebenfalls links neben dem Radstreifen werde zwischen Kaiserhofstraße und Börsenstraße ein Bereich für den Lieferverkehr freigehalten. Für Radfahrer:innen stellt das Straßenbauamt zwölf zusätzliche Fahrradbügel auf.

„Wer in der Innenstadt mit dem Fahrrad unterwegs ist und nicht mit dem Auto, trägt aktiv dazu bei, dass die Luft sauber bleibt. Das wollen wir unterstützen und verbessern gezielt die Voraussetzungen für den Radverkehr“, sagte Oesterling. Der Anlagen- und Cityring sei bisher fest in der Hand des Autoverkehrs. Das werde sich langfristig ändern. Denn im Stadtverordnetenbeschluss zur Fahrradstadt Frankfurt sei vorgesehen, auf den Ringstraßen eigene Fahrradtrassen zu schaffen.

Eine Machbarkeitsstudie für den Anlagen- und Cityring, die nach einer Lösung für dauerhafte Radwege sucht, sei nun in Auftrag gegeben, sagte er.

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