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Wenn es genügend Radwege gibt, lassen viele Menschen das Auto stehen.
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Wenn es genügend Radwege gibt, lassen viele Menschen das Auto stehen.

Mobilität

Frankfurt: Radweg auf der Friedberger kommt gut an

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Goethe-Uni in Frankfurt hat Anwohner:innen befragt, wie sie den Bau des Radwegs und den Wegfall von Fahrspuren bewerten.

Frankfurt - Die Anwohner:innen der Friedberger Landstraße in Frankfurt begrüßen den neuen Radweg und verzichten in Teilen auf Fahrten mit dem eigenen Auto. Das ergab eine Umfrage von Mobilitätsforschern der Goethe-Universität in 445 Haushalten.

Die Umfrage wurde im Sommer 2020 durchgeführt. Damals gaben 14 Prozent der Anwohner:innen drei Wochen nach der Fertigstellung des Radwegs an, nun weniger mit dem Auto zu fahren. Weitere 15 Prozent erklärten, mehr zu Fuß zu gehen. Ein Drittel der Befragten sagte, sie würden nun häufiger mit dem Fahrrad fahren. Gleichzeitig wünschten sich 67 Prozent mehr Radwege an Frankfurter Hauptstraßen.

Radweg auf der Friedberger: Studie spricht Lob aus

Gefragt wurde auch, wie sich der Radweg und der Wegfall von Fahrspuren auf die Lebensqualität der Anwohner:innen auswirkt, wie sich das Sicherheitsempfinden im Verkehr, die Aufenthaltsqualität, der Lärmpegel und die Luftqualität nach dem Bau subjektiv verändert haben.

„Die wahrgenommene Lebensqualität wurde nach dem Umbau in all diesen Bereichen positiver bewertet als davor“, heißt es in der Studie, die in der Arbeitspapierreihe der Mobilitätsforschung an der Goethe-Universität veröffentlicht wird.

Radweg zwischen Friedberger Platz und Schöner Aussicht: Podiumsdiskussion geplant

Seit Sommer 2020 gibt es den 1,7 Kilometer langen Radweg zwischen Friedberger Platz und Schöner Aussicht. Dafür wurde je eine Fahrspur pro Richtung zugunsten des Radverkehrs weggenommen. Über den Radweg wurde zuvor jahrelang diskutiert. Erst der Radentscheid Frankfurt, der 40 000 Unterschriften für ein fahrradfreundliches Frankfurt sammelte, brachte Bewegung in die Sache. Nach Verhandlungen der Stadt mit dem Radentscheid beschloss die Koalition im Sommer 2019 das Programm Fahrradstadt Frankfurt. Es sieht unter anderem den Bau von 45 Kilometer Radwegen, mehr Fahrradabstellplätzen, sicheren Kreuzungen und fahrradfreundlichen Nebenstraßen vor.

Die Studie wird am Dienstag, 2. Februar, 19 Uhr, bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Lebensqualität und Verkehr in Frankfurt“ vorgestellt. Es nehmen teil: Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD), Beatrix Baltabol (Radentscheid), Frank Nagel (CDU), Annette Rinn (FDP). Jutta Deffner (ISOE) und Martin Lanzendorf (Goethe-Universität) moderieren. Die Veranstaltung wird per Zoom übertragen. Anmeldungen unter: veranstaltung-mobilitaet@em.uni-frankfurt.de. (Florian Leclerc)

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