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Noch kein Radweg in Sicht: Auf der Darmstädter Landstraße in Sachsenhausen fährt ein Radfahrer im Autoverkehr mit.
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Noch kein Radweg in Sicht: Auf der Darmstädter Landstraße in Sachsenhausen fährt ein Radfahrer im Autoverkehr mit.

Mobilität

Radserie in Frankfurt: Problemstellen im Radverkehr

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Verwaltung antwortet auf die Fragen der Leserinnen und Leser der Frankfurte Rundschau

Die FR hat Leserinnen und Leser gebeten, Problemstellen im Frankfurter Radnetz zu benennen. Die Resonanz war riesig. An dieser Stelle veröffentlichen wir eine Auswahl der Fragen und die Antworten der Verwaltung. Die Serie geht weiter.

Bergen: Jockel Hofmann möchte wissen, ob die Vilbeler Landstraße, kurz vor Am Rebenborn bis zur Marktstraße, fahrradfreundlicher gestaltet werden könnte. Hinter den Seckbacher Gärten gebe es eine alte Schranke, die schwer zu umfahren sei. An der Ampel sei zu wenig Platz für den Radverkehr. Der Weg hinauf zur Marktstraße wäre mit einem Radweg sicherer, findet er.

Eine Radverkehrsanlage ist auf der Vilbeler Landstraße gegenwärtig nicht geplant. Die Stelle an der alten Schranke, am Übergang von der Vilbeler Landstraße auf den Kirchbergweg, wird radverkehrsfreundlicher umgestaltet. Hierzu haben wir einen Entwurf im Zuge der Ideenplattform Idee Nummer 1697 gemacht, welcher in den nächsten Monaten umgesetzt werden soll.

Bonames: Carmen Treulieb sieht im Ortsausgang von Bonames nach Harheim, dem Harheimer Weg, eine Gefahrenstelle, weil Autos dort beschleunigen, wo der Radverkehr über eine Linksabbiegespur auf den Radweg nach Harheim gelangt.

Die Planungen für eine sichere Führung sind bereits aufgenommen worden.

Heddernheim: Auf der Dillenburgerstraße, zwischen Maybachbrücke und Ortskern, sei der Radweg benutzungspflichtig, aber sehr schmal, oft liefen dort Fußgängerinnen und Fußgänger, so „SBi“. Lässt sich da was tun?

Hierzu liegen aktuell keine Planungen vor.

Heddernheim: Passiert etwas für den Radverkehr auf der Heddernheimer Landstraße, möchte „William Williams“ wissen.

Es gibt aktuell keine Planungen zur Heddernheimer Landstraße.

Höchst: Auf der Silostraße parkten oft Autos auf dem Radschutzstreifen, was mit den dort angesiedelten Imbissen zu tun haben könnte, so „Puka Supay“. Kann die Stadt da etwas machen?

Schutzelemente können nicht auf einem Schutzstreifen aufgebracht werden, da dieser im Bedarfsfall zu überfahren ist. Die Verkehrsüberwachung kann nur in begrenztem Maße Abhilfe schaffen.

Innenstadt: Ob es Planungen für den Cityring gibt, möchte Ralph Lange wissen.

Der City-/Anlagenring ist Teil des Stadtverordnetenbeschlusses „Fahrradstadt Frankfurt am Main“. Gegenwärtig wird eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Erste Maßnahmen könnten 2022 umgesetzt werden.

Innenstadt: Wie soll die Gegend rund um den Hauptbahnhof fahrradfreundlicher werden, fragt Maxim.

Der Stadtverordnetenbeschluss „Fahrradstadt Frankfurt am Main“ beinhaltet auch den Straßenbereich vom Baseler Platz zum Platz der Republik. Ein erster Einstieg erfolgt gegenwärtig im Zusammenhang mit der Baumaßnahme in der Baseler Straße nordwärts.

Nordend: Sybille Endner fragt nach, wann die Stadt die Lücke im Radweg auf der Friedberger Landstraße, vom Friedberger Platz zum Matthias-Beltz-Platz, schließen will.

Das Verkehrsdezernat befürwortet den Lückenschluss auf der Friedberger Landstraße. Die politische Entscheidung im Magistrat steht hierzu noch aus. Die neue Stadtregierung wird sich hiermit ab September befassen müssen.

Nieder-Erlenbach: Yannick Schwander fragt, wann der Radweg zwischen Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach gebaut wird.

Es ist geplant, dass ab Herbst 2021 mit vorbereitenden Arbeiten begonnen wird, der eigentliche Baubeginn soll im Frühjahr 2022 erfolgen.

Niederrad: Robin Galka möchte wissen, was für den Radverkehr im Stadtteil Niederrad getan werden soll, er hält die Gesamtsituation dort für problematisch.

Die Schwarzwald-/Rennbahnstraße ist Teil des Stadtverordnetenbeschlusses „Fahrradstadt Frankfurt am Main“. Derzeit wird die Vorplanung gemäß den Standards aus dem Stadtverordnetenbeschluss überarbeitet. Bis Ende des Jahres wird unter anderem für den Stadtteil Niederrad ein Radverkehrskonzept erstellt. Für die Erstellung ist ein qualifiziertes Planungsbüro beauftragt. Aus dem Konzept werden sich diverse Maßnahmen ableiten lassen. Noch in diesem Jahr ist der Bau einer lichtsignalgeregelten Querung vom Mainuferweg zur Lyoner Straße geplant.

Westliche Stadtteile: Wie lässt sich die Verbindung von Sossenheim nach Eschborn verbessern, fragt „FrankfurtWest“.

Hierzu gibt es von Hessen Mobil bereits Planungen für einen baulichen Radweg. Die Umsetzung ist für 2023 geplant.

Zusammengestellt von Florian Leclerc

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