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Die Zielgerade ist auch dieses Jahr an der Alten Oper.

Radklassiker

Radrennen rund um den Main

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Der Klassiker am 1. Mai wird erstmals auf einem größeren Rundkurs gefahren und bietet der Welt noch mehr Frankfurt. 

So viel Frankfurt steckte noch nie im Radklassiker am 1. Mai. Bei der 57. Auflage werden die rund 160 Profis erstmals einen Rundkurs am Main absolvieren. Vier Mal strampeln die Radfahrer über Untermainkai und Schaumainkai und setzen so die Skyline für die Fernsehübertragung in 190 Länder in Szene. Interessant sei das auch für die Zuschauer an der Strecke, ist sich der Projektleiter für das Radrennen, Nathanael Bank, sicher. „Das ist spektakulär für Zuschauer, denn das Mainufer ist ein natürliches Stadion“, sagte Bank bei der Streckenpräsentation am Mittwoch.

Das internationale Radrennen am 1. Mai hat eine lange Tradition, die Streckenführung nicht. Denn ging es früher rund um den Henninger Turm, ist seit einigen Jahren auch die Stadt Eschborn als Geldgeber Teil des Rennens. Seit der Einstufung als World-Tour-Rennen und der damit verbundenen sportlichen Aufwertung im Jahr 2017 gibt es aber auch Bestrebungen, die Strecke für Fernsehzuschauer noch attraktiver zu machen. So hatten die Organisatoren im vergangenen Jahr den neu entstandenen Henninger Turm mit in den Streckenplan aufgenommen. Aber der organisatorische Aufwand, der dafür betrieben werden muss, ist einfach zu groß. „Es sind zu viele Anwohner in Sachsenhausen von der Sperrung betroffen“, räumt Organisator Bank ein.

Viele Betroffene wird es aber auch in diesem Jahr geben. Zwar gibt es rund um den Main nicht ganz so viele Anwohner, dafür wird es für einige Anwohner im Westend rund um den Grüneburgweg mehr Einschränkungen geben als zuletzt. Zudem werden sich Autofahrer im Taunus auf deutlich längere Streckensperrungen einrichten müssen. Bislang wurden betroffene Straßen zwischen den einzelnen Rennen (Jedermann, Elite, Nachwuchs) wieder für den Verkehr freigegeben. Das war der Polizei aus sicherheitstechnischen Gründen aber ein Dorn im Auge. Denn im Zeitalter abstrakter terroristischen Bedrohungen hegt die Polizei Sorge, was denn so ein Autofahrer auf der Strecke alles anstellen könnte. „Die komplette Sperrung macht die Maßnahmen für uns planbarer“, sagte Andy Köpke von der Frankfurter Polizei. Damit Autofahrer überhaupt noch einen Überblick behalten, wo sie fahren dürfen, gibt es erstmals eine interaktive Karte im Internet. Mit Sperrungen muss schon ab 7 Uhr morgens gerechnet werden.

Verkehr

Autofahrer in Frankfurt und Westhessen müssen am 1. Mai mit massiven Einschränkungen und langen Streckensperrungen rechnen. Die Veranstalter haben daher im Internet unter www.eschborn-frankfurt.de/Verkehr eine Übersicht erstellt, in der Zeitpläne und Sperrzeiten veröffentlicht sind.

Betroffene können sich auch an ein Info-Telefon wenden um zu erfahren, ob die Strecke, die sie zurücklegen wollen, eventuell von einer Sperre betroffen ist. Die Telefonnummer ist am 29. und 30. April von 9 bis 17 Uhr und am 1. Mai von 7 bis 17.30 Uhr erreichbar unter 0800 / 589 200 7.

Das Profi-Rennen beginnt um 12.10 Uhr und endet etwa um 16.50 Uhr. 

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