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Wolfgang Schlich hat auf sein Auto geschrieben, was es verursacht – und lässt es jetzt öfter stehen.

Klimawette

Radfahren und gärtnern für die Klimawette in Rhein-Main

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Rundschau-Leserinnen und -Leser machen mit - und haben sich manch pfiffige Aktion ausgedacht, um CO2 zu sparen.

Auf die FR-Gemeinde ist Verlass. Gleich am ersten Tag unserer Klimawette – sogar schon am Abend, bevor die Zeitung erschien – haben sich Leserinnen und Leser gemeldet und uns geschrieben, wie sie CO2 einsparen wollen. Einige gute Beispiele:

Anne Rave war die allererste Teilnehmerin. Sie schreibt: „Ich werde das gesamte Jahr nur mit dem Rad zur Arbeit fahren (einfache Strecke zehn Kilometer). Auch werde ich komplett auf Fleisch verzichten. Ich werde keine Flugreisen machen.“

Wolfgang Schlich schickt ein Foto seines Autos mit: „Nachdem mir durch eine Werbeanzeige einer Autofirma bewusst wurde, wie hoch der CO2-Ausstoß pro Kilometer ist, habe ich es auf meinen Wagen geschrieben. Fahre jetzt auch verstärkt ÖPNV.“

So geht’s: Sie möchten CO2 einsparen? Schreiben Sie uns (an online@fr.de), was Sie tun. Sie verzichten auf Flugreisen, aufs Autofahren, auf klimaschädliche Lebensmittel (etwa Rindfleisch oder Wintertomaten)? Ganz oder zeitweise? Fein, schicken Sie uns eine E-Mail, wir rechnen aus, wie viel Kohlendioxid das jeweils spart. Regelmäßig veröffentlichen wir Tipps, mit welchen Maßnahmen Sie wie viel fürs Klima tun können. 


Wichtig: Es muss sich um eine Verhaltensänderung handeln. Wenn Sie schon immer mit dem Fahrrad gefahren sind und auch künftig aufs Auto verzichten, dann ist das absolut großartig und vorbildlich – aber es bringt keine zusätzliche Reduktion der Treibhausgase. Wir wollen ja runter von den hohen Emissionswerten. 

Die Wette umfasst Frankfurt und die Rhein-Main-Region. Bitte vermerken, wo Sie wohnen.

Leserin Bettina Hammann aus Riedstadt kündigt als Wettbeitrag an: „Ich werde meinen täglichen Weg zur Arbeit mit dem Auto fast halbieren und ab Ende Februar die andere Hälfte mit der Straßenbahn zurücklegen.“

Jede Menge vorgenommen haben sich Hildegard Weidemann und Hans-Peter Bonifer aus Rodgau. Sie schreiben: „Liebes Klimawette-Team, wir finden Eure Aktion richtig gut, sie wird wieder Menschen motivieren, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen.“ Und das sind ihre Pläne: „Kleidung nur gebraucht kaufen; möglichst viele Gebrauchsgegenstände gebraucht kaufen, Elektrogeräte, Möbel, Dekoartikel usw.; Temporeduzierung auf Schnellstraßen und Autobahnen auf 100 bis 120 und innerorts zwischen 30 und 40 km/h; ca. 3000 Kilometer weniger Auto, stattdessen Rad fahren oder die Bahn nutzen; keine Flugreise; nur drei Mal die Woche Fleisch, jeweils ca. 150 Gramm pro Person; Plastikverpackungen vermeiden bzw. wiederverwenden; Obst/Gemüse aus Eigenanbau essen und Lebensmittel hauptsächlich saisonal und regional kaufen; selbst backen und kochen, das heißt, keine Fertigprodukte.“

Eleonore Poensgen aus Frankfurt, 66 Jahre, berichtet: „Ich werde dieses Jahr keine neue Kleidung kaufen, denn ich habe alles, was ich brauche und im Grunde zu viel. Ich fahre sowieso nur mit dem Rad und den öffentlichen Verkehrsmitteln, außer nach auswärts, wenn mein Mann Auto fährt. Ich habe kein Auto! Ich esse maximal zwei Mal im Monat Fleisch.“ Und sie wünscht uns: „Alles Gute für die Klimawette.“

Ganz herzlichen Dank für diese ersten Aktionen, liebe FR-Familie – und auf viele weitere in den nächsten Wochen!

Wette und Verlosung

Wir verlosen unter allen Einsenderinnen und Einsendern 25 klimafreundliche Coffee-to-go-Mehrwegbecher. Und als Hauptgewinn bieten wir für mehrere Leserinnen und Leser einen Redaktionsbesuch bei der FR an, samt Gespräch mit der Chefredaktion und FR-Klimaexperte Joachim Wille.

Wettpartner ist das Frankfurter Energiereferat, das mit seinem Klimasparbuch wertvolle Tipps zum CO2-Sparen gibt. Die Wette lautet: FR-Leserinnen und -Leser sparen binnen eines Monats (bis 20. Februar) mehr CO2 ein, als die Klientel des Energiereferats in einer ersten Wettrunde mit HR-Wetterfrosch Thomas Ranft schaffte. Und das waren immerhin respektable 1282 Tonnen.

Mehr Info: Energiereferat im Internet unter www.frankfurt.de.

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