Städtische Bühnen

Raab Karcher will am Osthafen in Frankfurt bleiben und nicht den Bühnen weichen

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Das Grundstück des Baufachhändlers Raab Karcher ist für den Neubau der Städtischen Bühnen im Gespräch. Nun will Raab Karcher seinen Mietvertrag verlängern.

Der Baufachhändler Raab Karcher will seinen Mietvertrag im Osthafen über das Jahr 2028 hinaus verlängern. Einem Neubau der Städtischen Bühnen wolle man nicht weichen, sagte Vertriebsgeschäftsführer Timo Kirstein. „Die öffentlichen Überlegungen zu einem Neubau der Städtischen Bühnen auf unserem Gelände sorgen bei unserer Kundschaft derzeit für einige Verwunderung“, sagte er. „Dabei haben wir in keiner Weise die Absicht, das Gelände vor Ablauf der vereinbarten Frist zu verlassen.“

In den vergangenen Monaten habe das Unternehmen versucht, Gespräche mit der Stadt und Vertreterinnen und Vertretern der Parteien zu führen, ohne Antwort erhalten zu haben, führte er aus.

Kirstein betonte, dass Raab Karcher mit dem Standort Osthafen zufrieden sei. 2001 sei das Unternehmen von der Hanauer Landstraße an den Osthafen „in die zweite Reihe gezogen“. Durch den Umzug sei die frühere Eyssenstraße, heute Mayfarthstraße, erst erschlossen worden. Pachtverträge mit den Hafenbetrieben seien damals unterschrieben worden, mit der Option auf Verlängerung. Den heutigen Flagship-Store habe das Unternehmen mit Hochregallager, Außenlager und Parkflächen auf 25 000 Quadratmetern errichtet. Raab Karcher bietet Produkte und Dienstleistungen „vom Keller bis zum Dach“ an, unter anderem Fliesen, Farben, Dämmung, Zement.

Die Frankfurter CDU hatte sich für einen Neubau der Städtischen Bühnen am Osthafen starkgemacht. Den vom Projektentwickler Jürgen Groß lancierten Entwurf eines Bühnenneubaus aus dem Architekturbüro „Office for Metropolitan Architecture“ hatte die CDU begrüßt. SPD und Grüne lehnen den Standort Osthafen ab und wollen die Städtischen Bühnen in der Innenstadt halten.

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