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Corona-Leugner verbreiten Fake-News über Masken - auch auf „Querdenken“-Demonstrationen.
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Trotz Verbots wollen sie in Frankfurt demonstrieren: die sogenannten „Querdenker“. (Symbolfoto)

Corona-Maßnahmen

Die „Querdenker“ kommen nach Frankfurt - trotz Verbot

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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In Frankfurt werden am Samstag (12.12.2020) die sogenannten „Querdenker“ erwartet - trotz Verbots wegen der Corona-Lage. Gegendemonstrationen sind angekündigt.

  • Die sogenannten „Querdenker“ planen einen bundesweiten Protestmarsch in Frankfurt.
  • Die Stadt Frankfurt hatte die veranstaltung vorab untersagt.
  • Verschiedene Gruppen haben einen Gegenprotest angekündigt.

Frankfurt - Trotz eines Verbots der Stadt Frankfurt will sich die Corona-kritische Querdenken-Bewegung am Samstag in der Stadt treffen. „Querdenken-69 erwartet am Samstag in Frankfurt eine große Anzahl von Demokratinnen und Demokraten und wird über touristische Empfehlungen Auskunft geben“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung der Bewegung.

„Querdenker“ gehen gegen Verbot vor

Darüber hinaus behalte sich die „Querdenken“-Bewegung rechtliche Schritte gegen das Verbot der Stadt Frankfurt vor. Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit sei nicht verhandelbar und das Verbot sei unverhältnismäßig, „weil der Zusammenhang zwischen Infektionsgeschehen und Versammlungsgeschehen auf keiner nachweisbaren Inzidenz basiert“, hieß es weiter in der Erklärung. Querdenken-69, dem Frankfurter Ableger der Gruppe von Corona-Skeptiker, betonte, dass es sich um eine demokratische Bewegung handele, in der faschistisches und menschenverachtendes Gedankengut keinerlei Chance habe.

Von dieser Behauptung sind viele Menschen aber offenbar nicht überzeugt. So kündigten gleich zwei Bündnisse an, am Samstag in Frankfurt „gegen rechtes und antisemitisches Gedankengut“ und für eine sozialere Corona-Politik auf die Straße gehen zu wollen - auch mit Blick auf die ursprünglich angekündigte Querdenken-Demonstration. Geplant seien ab 11.30 Uhr eine Demonstration ab der Bockenheimer Warte und eine Kundgebung im Rothschildpark. Des Weiteren werde es in der Frankfurter Innenstadt ab 11 Uhr „verschiedene Kundgebungen, Anlaufpunkte und Blockadefinger“ geben, hieß es weiter.

Linke warnt vor Verschwörungstheoretikern und Rechtsextremen

Auch die Linke-Fraktion im Frankfurter Römer will die Gegendemonstration in der Stadt unterstützen. „Da wir uns auf die Stadt und die Polizei nicht verlassen können, das Demoverbot wirklich durchzusetzen, bleibt die Gegendemo weiter aktuell“, so Martin Kliehm von der Linken, der dazu aufforderte, den Querdenkern klarzumachen, dass Verschwörungsideologen und Rechtsextreme in Frankfurt nicht willkommen seien. (Oliver Teutsch)

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