Protest

Protest in Frankfurt: Gegen hohe Mieten und Rassismus

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Ein breites Bündnis ruft in Frankfurt zu Demonstration und Kundgebungen auf.

Mehrere Frankfurter stadtpolitische Initiativen und Gruppen rufen für Samstag, 20. Juni, zu einer Fahrraddemo, Kundgebungen und anderen Aktionen gegen „Mietenwahnsinn, Rassismus und Klimawandel“ auf. Sie werben für solidarische Antworten auf Probleme der Frankfurter Stadtpolitik, die durch die Corona-Krise noch verschärft würden.

Die Initiativen, unter denen die Gruppen „Stadt für Alle“, „Fridays for Future“ und „Seebrücke“ sind, setzen sich für einen kommunalen Mietschuldenfonds, die Ziele des „Mietentscheids“ für eine andere Geschäftspolitik der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG und die Vergesellschaftung von Wohnraum ein. Sie fordern zudem etwa die Schließung der Sammelunterkünfte für Geflüchtete und Wohnungslose, ein selbstverwaltetes migrantisches Zentrum sowie eine Verkehrswende. Dabei wollen sie einen Vorrang für Fuß- und Radverkehr und einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Freiräume in der Stadt wie die „Grüne Lunge“ am Günthersburgpark sollen erhalten bleiben.

Die Fahrraddemo soll um 13 Uhr am Wohnhochhaus Praedium, Europa-Allee 101–103, beginnen und zur ABG-Zentrale, dem Paradieshof, zur Baustelle des Wohnkomplexes „Marie“ und zum Abenteuerspielplatz am Günthersburgpark führen.  

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