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Integration

Projekt in Frankfurt: Partizipation und Teilhabe stärken

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
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Neue Initiative „Ich bin dabei“ setzt auf interkulturellen Dialog durch Podiumsdiskussionen, Workshops, Gespräche, dokumentarische Filme und Musik.

Jana Sauer erinnert sich noch gut an einen Erfahrungsbericht einer Frau, die in einer deutsch-afrikanischen Initiative engagiert ist. „Sie sagte, dass es noch vor 10, 15 Jahren keine öffentlichen Räume gab, wo sie sich treffen konnten. Ich finde, mit dem Projekt passen wir gut in den Zeitgeist“, sagt die Präsidentin des Frankfurter Presseclubs bei der Vorstellung der neuen Initiative „Ich bin dabei“. In den Räumen des Presseclubs.

Das Projekt wurde von Journalistinnen und Journalisten initiiert und wird umgesetzt zusammen mit Vertreterinnen von Religionsgemeinschaften, migrantischen und weiteren gemeinnützigen Vereinen. Ziel ist es, vor allem die Teilhabe und die Partizipation von Menschen mit Migrationsbiografie zu stärken. „Gerade Frankfurt ist stark von Multikulturalität und Multireligiosität geprägt. Der Dialog, vielleicht auch Integration und gesellschaftliche Teilhabe kommen aber nicht von allein. Sie müssen immer wieder erarbeitet werden“, sagt Feyza Morgül , Journalistin und Mitinitiatorin des Projekts. Die Chancen im Gemeinwesen könnten besonders gut von Menschen erklärt werden, die sie auch erfolgreich nutzten, sagt sie.

Um diese Ziele zu erreichen, veranstaltet das Team diverse Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Workshops, Gespräche mit Politikerinnen und Politikern, gemeinsames Musizieren im Daruma-Chor und dokumentarische Filme. Beim Filmprojekt „Ein Teil werden“ entstehen Kurzfilme, die den Weg von Menschen aus Ägypten, Tunesien oder Syrien nach Frankfurt zeigen. Die erste Podiumsdiskussion findet statt am 16. September, um 19 Uhr im DGB-Haus. Hierbei geht es um den Einstieg in die Arbeitswelt von Menschen mit Migrationsbiografie. Einen Tag später geht es direkt weiter mit einer Gesprächsrunde zu Vielfalt in der Kommunalpolitik im Haus am Dom um 19.30 Uhr. Hierbei geht es um positive Beispiele und notwendige Debatten, um Herausforderungen und Möglichkeiten bezüglich Fragen der Teilhabe, des zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements in einer pluralen Stadtgesellschaft.

Im Saalbau Südbahnhof am 22. September um 19 Uhr unterhalten sich Intissar Souei und Asel Sairaan-Damir, beide Akteurinnen des Projekts, mit Landtagsabgeordneten über ihre jeweiligen eigenen Erfahrungen. Grundlage dafür bietet der Dokumentationsfilm „Die Reise in und nach Deutschland“ vom Filmprojekt „Ein Teil werden“.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.ich-bin-dabei.net

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