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Bildungsstätte Anne Frank

Projekt gegen Rassismus in Frankfurter Schulen

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Ein neues Projekt der Bildungsstätte Anne Frank setzt bei der Prävention von Rassismus und Antisemitismus in den Schulen auf die Jugendhilfe.

Zur Prävention von Rassismus und Antisemitismus in Schulen setzt ein neues Projekt der Bildungsstätte Anne Frank auf die Kräfte der Jugendhilfe und der sozialpädagogischen Förderung. Sie sollen in dem Projekt „Frankfurter Schulen schauen hin!“ befähigt werden, rassistische und antisemitische Feindbilder zu identifizieren und entsprechende Handlungsstrategien für die Schule zu entwickeln. Für die Mitarbeiter:innen wird es Fortbildungen, Fallberatung und Vorträge geben.

Das Projekt ist Bestandteil des „Aktionsplans gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ der Stadt Frankfurt und wird mit 67 000 Euro vom Dezernat für Integration und Bildung unterstützt. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendhilfe in der Schule zu schulen und zu sensibilisieren ist eine der wichtigsten Maßnahmen, wenn man Prävention ernst nimmt“, sagte Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Gerade die Jugendhilfe in der Schule spiele eine wichtige Rolle, wenn es darum gehe, Diskriminierung entgegenzuwirken und Respekt und Akzeptanz zu fördern. Das Projekt stelle eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit rassistischen Phänomenen sicher.

Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, verwies zum Projektstart darauf, dass die rassistischen Terroranschläge in Hessen und die islamistischen Terroranschläge in Paris, Wien und Dresden in seiner Einrichtung zu einem signifikanten Anstieg der Anfragen für Beratung und Unterstützung im Kontext Schule geführt hätten. Mit dem neuen Projekt könnten Jugendhilfekräfte im Umgang mit den diversen Ideologien der Ungleichwertigkeit unterstützt werden. Das Projekt hat zunächst eine Laufzeit bis Ende des Jahres 2021.

In der Mitteilung zum neuen Projekt wirbt Weber auch noch einmal für ein Dezernat aus den Ressorts Bildung und Integration. „Hier bewährt sich abermals die inhaltlich-organisatorische Verzahnung der Bereiche Integration und Bildung in einem Dezernat“, sagte sie. „Wir kümmern uns um ein gutes Schulklima und setzen an den Strukturen an.“

Ob das Dezernat weiterhin Bildung und Integration umfassen wird, darum geht es gerade in den Koalitionsverhandlungen. Die Grünen hatten im Wahlkampf eine Trennung gefordert, da die Integrationspolitik wieder mehr Gewicht in der Stadt bekommen müsse.

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