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Frankfurt-Nordweststadt

Programm soll weitergehen

Die Stadt verlängert das Quartiersmanagement der Siedlung. Quartiersmanagerin Annette Püntmann ist zufrieden mit dem, was in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt wurde.

Das Quartiersmanagement für einen Großteil der Nordweststadt läuft zum Jahresende 2015 aus. Doch aller Voraussicht nach wird das Projekt verlängert. Das hat Manuela Skotnik, Sprecherin des Sozialdezernats, vergangene Woche im Ortsbeirat 8 bekanntgegeben. „Sie können uns beim Wort nehmen: Das Quartiersmanagement wird weitergehen“, sagte sie. Zwar sei die Verlängerung noch nicht offiziell bestätigt, doch alle Beteiligten seien sich einig, dass es weitergeführt werden solle.

Seit 2005 läuft das Instrument zur Stadtentwicklung als ein Baustein des Programms „Aktive Nachbarschaft“ in der Nordweststadt. Quartiersmanagerin Annette Püntmann ist zufrieden mit dem, was in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt wurde. Regelrecht stolz ist sie auf Erfolge, wie die Neuauflage des Stadtteilatlas’, das Boxprojekt in dem Ehrenamtliche Jugendliche betreuen und das Mutter-Kind-Café Al Karama, das 2011 der freien Bildungsstätte „der hof“ angegliedert wurde. Die wiederum verantwortet die Familienbildung des Kinder- und Familienzentrums (KiFaz) Nordwest.

Ortsbeirat lobt die Arbeit

Weitere Projekte, die ihr am Herzen liegen, ist die aktuell laufende Wohnumfeldverbesserung im Kleinen Zentrum oder der Bau eines bedachten Jugendsitzes im Martin-Luther-King-Park. „Wir haben sehr viel geschafft“, resümiert Püntmann. Das Einzige, bei dem es noch Verbesserungsbedarf gebe, sei die Langsamkeit der zuständigen Behörden.

Das Quartiersmanagement ist eine Bereicherung für den Stadtteil, darüber sind sich die Fraktionen im Ortsbeirat einig. In einem CDU-Antrag lobt Fraktionsvorsitzender Ralf Porsche: „Die Zeit der Betreuung hat dem Stadtteil zu mehr Stabilität und einer Vielzahl positiver und bleibender Aspekte verholfen.“ Neue Netzwerke seien geknüpft worden und Gemeinschaften hätten sich gebildet. „Diese gilt es weiter zu unterstützen und die positive Entwicklung des Stadtteils zu verfestigen“, sagt Porsche.

Auch Annette Püntmann wünscht sich, dass das Projekt in Zukunft weiterläuft. Die Fertigstellung des Gemeindehauses „Gerhart-Hauptmann-Ring 398“ müsse begleitet werden. „Auch die Unterstützung der Vereine muss weitergehen“, findet sie.

Auf eine Änderung müssen sich die Bürger der Nordweststadt sowie die Partner des Quartiersmanagements jedoch einstellen. Püntmann wird in Zukunft nicht mehr ihre Ansprechpartnerin sein. Sie geht zum Jahresende in Rente. (haw)

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