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Beim Schienenersatzverkehr sind auch die Haltestellen oft nicht an gewohnter Stelle. Foto: Peter Jülich
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Beim Schienenersatzverkehr sind auch die Haltestellen oft nicht an gewohnter Stelle.

Mobilität

Probleme beim Schienenersatzverkehr in Frankfurt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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In Frankfurt gab es Schwierigkeiten mit Ersatzbussen, in denen keine Haltestellen angezeigt oder angesagt wurden. Fahrgäste stiegen falsch aus.

Marc M. hat oft den Ersatzbus genommen, als die U5 zuletzt nicht fuhr, weil die Strecke wegen Gleisbauarbeiten auf der Eckenheimer Landstraße gesperrt war. Was er dabei erlebte, war für ihn Grund genug, sich bei der lokalen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq, beim RMV und beim Busunternehmen Alpina zu beschweren.

Im Bus, den er genommen habe, habe es keine Ansagen gegeben, welche Haltestelle als Nächste komme. Prompt sei er falsch ausgestiegen. Er habe auch mitbekommen, dass ein Blinder seine Haltestelle verpasst habe.

Auf seine Beschwerde hin sei ihm mitgeteilt worden, dass die Busfahrerinnen und Busfahrer verpflichtet seien, die Haltestellen durchzusagen, wenn es keine automatische Durchsage und Anzeige gebe. „Leider hält sich niemand daran“, sagt er. Das habe er auch bei weiteren Fahrten festgestellt. Keine automatische Anzeige und Durchsage, keine Ansage durch die Fahrerin oder den Fahrer.

Die Ersatzbusse fuhren vom 3. bis 12. Mai. Weil die Eckenheimer Landstraße gesperrt war, fuhren sie über die Friedberger Landstraße. An den Stationen Musterschule und Glauburgstraße hielten keine Busse.

Er habe vom zweiten Tag des Schienenersatzverkehrs an immer wieder beim Rhein-Main-Verkehrsverband (RMV) und bei Alpina angerufen, sagt M. Der RMV hat eine Hotline für Fahrgäste. Alpina fuhr den Ersatzverkehr. Doch die ganze Woche habe sich nichts getan.

„Dabei steigen in den Bussen auch Ortsfremde und Sehbehinderte wegen den fehlenden Haltestellenansagen falsch aus.“ Die Fahrerinnen und Fahrer habe er darauf aufmerksam gemacht. Mehrfach. Ohne Erfolg.

Die VGF, die den Schienenersatzverkehr organisiert, habe mitgeteilt, in manchen Fahrzeugen habe es ein Problem mit der Datenübertragung gegeben. Die Daten für die automatische Ansage und Anzeige der Haltestellen seien nicht angekommen. Das Busunternehmen versuche „mit Hochdruck“, den Fehler zu beheben. Und zwar manuell, für jedes Fahrzeug einzeln.

Nach seiner Beschwerde seien alle Fahrerinnen und Fahrer noch mal darauf hingewiesen worden, die Haltestellen anzusagen. „Bis zum letzten Tag des Schienenersatzverkehrs hat sich aber nichts getan“, sagt Marc M.

Die VGF teilte auf Anfrage mit, am Anfang des Ersatzverkehrs habe es bei „zwei Fahrzeugen“ ein Problem mit der Datenübermittlung gegeben. Das Problem sei schließlich behoben worden. „Alle anderen Fahrzeuge waren mit einer korrekten Anzeige und Ansage ausgerüstet“, so die VGF. Auch sei vertraglich geregelt, dass Haltestellen von den Fahrerinnen und Fahrern anzusagen seien, falls die automatische Ansage ausfalle.

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