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An der Karl-Popper-Schule steht individuelles und forschendes Arbeiten im Mittelpunkt. 

Privatschulen

Privatschulen in Frankfurt immer beliebter

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Die Schülerzahlen an Schulen in freier Trägerschaft steigen. Und neue Bildungseinrichtungen sind in Planung.

Privatschulen sind immer gefragter. Seit Jahren steigen die Anmeldezahlen an diesen Schulen in freier Trägerschaft. In Frankfurt besuchten im vergangenen Schuljahr 7104 Schülerinnen und Schüler eine allgemeinbildende Privatschule. Das waren 227 mehr als im Jahr davor.

Privatschüler

7104 Schülerinnen und Schülerbesuchten im vergangenen Schuljahr eine allgemeinbildende Privatschule in Frankfurt.

An eine private Grundschulegingen 3262 Schüler, an eine Förderstufe 109. Die integrierten Gesamtschulen hatten
277 Schüler, private Realschulen und Realschulzweige 359 Schüler, Förderschulen 262.

Die privaten Gymnasienkamen inklusive Oberstufen auf 2835 Schüler. 

24 allgemeinbildende Privatschulen gibt es in Frankfurt. Sie locken mit internationalen Abschlüssen, mit bilingualem oder gar trilingualem Unterricht. Oder mit besonderen pädagogischen Konzepten. Eine der neusten in den Reihen der Frankfurter Privatschulen: die Karl-Popper-Schule in Niederrad. Das Gymnasium eröffnete im Sommer und möchte vor allem begabte Kinder und Jugendliche fördern. Und die Karl-Popper-Schule wird sicher nicht die letzte Privatschule in Frankfurt sein, die an den Start geht.

Ein katholisches G9-Gymnasium ist in Planung. Es wäre die erste weiterführende christliche Schule, die in Frankfurt seit Ende des Zweiten Weltkriegs entsteht. Der Malteserorden will die Schule in eigener Trägerschaft auf dem Gelände von St. Raphael in Bockenheim errichten. In Frankfurt ist die katholische Kirche bisher als Schulträger durch zwei Förderschulen vertreten. Das Gymnasium soll nun 2023 starten. Die Stadt unterstützt den Bau der katholischen Privatschule mit 16 Millionen Euro.

Schon im Sommer dieses Jahres möchte die Demokratische Schule Frankfurt eröffnen. Es soll eine „schulformübergreifende Ganztagsschule von der ersten bis zur zehnten Klasse“ sein. Träger ist der Verein für demokratisches Leben und Lernen. Das Konzept sieht selbstbestimmtes Lernen in altersgemischten Gruppen vor, es soll basisdemokratisch zugehen: Alle sind an Entscheidungsprozessen beteiligt. Ein Gebäude für die Schule wird aber noch gesucht.

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