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Schranken sollen Autofahrer in Preungesheim ausbremsen

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Schranken sollen verhindern, dass Autofahrer den Gravensteiner Platz als Abkürzung nutzen.

Im Juni sollten sie endgültig kommen, nun wird es doch September oder Oktober: Dann sollen Schranken verhindern, dass Autofahrer illegal über den Gravensteiner Platz fahren und ihn als Abkürzung nutzen.

Drei Standorte hat Rüdiger Auth vom Amt für Straßenbau und Erschließung am Dienstagabend im Ortsbeirat 10 vorgestellt, an denen Schranken errichtet werden sollen. Eine kommt in die Weilbrunnstraße, auf Höhe der Carlo-Mierendorff-Schule. Eine zweite soll vor dem Seniorenstift stehen, die dritte am Übergang von der Straße Am Klarapfel zur Renettenstraße.

Fahrer von Linienbussen, der Hausmeister des Altenheims und Verantwortliche der Schule erhalten Transponder, um die Schranken zu öffnen. Autofahrer sollen verbannt werden, auch durch Fahrradständer, die weitere Lücken versperren sollen. Die Ausschreibung laufe, sagte Auth, er rechnet mit Kosten von rund 80 000 Euro.

Die Diskussion um eine Sperre rund um den Platz ist nicht neu. Bereits 2012 wurden Poller ins Spiel gebracht, 2013 hatte der Magistrat dieses Ansinnen positiv beschieden, 2017 befand sich das Amt nach eigenen Angaben in finalen Gesprächen.

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