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Quartiersmanagerin Rabab Flaga vor dem Stadtraum an der Homburger Landstraße.

Preungesheim

Traumjob in Preungesheim: Den Beruf mit den Leidenschaften verbinden

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Rabab Flaga unterstützt fortan das Quartiersmanagement und hat schon konkrete Ideen. Die 30-Jährige möchte eine Sprachförderung aufbauen.

Rabab Flaga scheint so etwas wie ihren Traumjob gefunden zu haben. Als Quartiersmanagerin des Diakonischen Werks in Preungesheim kann sie zwei ihrer Leidenschaften – Sprache und Musik – mit ihrem beruflichen Tun verbinden. Und das in einem Stadtteil, den sie selbst gerade erst neu entdeckt und kennenlernt.

Die 30-jährige Flaga ist seit dem 1. Mai in Teilzeit beim Quartiersmanagement tätig. Sie hat die Stelle von Andrea Munzert übernommen, die in Elternzeit ist. Sie arbeitet an der Seite von Angela Freiberg, die das Quartiersmanagement seit 2013 leitet.

Rabab Flaga geht mit großen Elan an die Aufgabe heran

Flaga hat vorher in einer Sprachschule in Rödelheim gearbeitet. Dann wurde sie auf die Stelle aufmerksam, nun geht sie mit großen Elan an diese Aufgabe heran. „Momentan bin ich noch dabei, alles kennenzulernen, mich zu vernetzen und den Stadtraum bekannter zu machen“, sagt sie. Letzteres sei wohl auch in Zukunft ihre wichtigste Aufgabe, denn „der Stadtraum soll noch viel mehr zu einer Anlaufstelle und einem Zentrum im Stadtteil werden“.

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Rabab Flaga ist erreichbar unter der Telefonnummer 2 47 51 49 69 16, oder unter 01 51 / 73 00 23 15 sowie per E-Mail an rabab.flaga@diakonie-frankfurt-offenbach.de. Ihre Sprechstunde findet immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Stadtraum, Homburger Landstraße 148, statt, gemeinsam mit Angela Freiberg.

Was genau sie im Stadtraum und im restlichen Stadtteil alles auf die Beine stellen will, weiß Rabab Flaga noch nicht. „Ich bin noch in der Findungsphase.“ Zwei konkrete Ideen hat sie aber bereits. So liegt ihr die Sprachförderung sehr am Herzen, wie man ja auch an ihrer vorherigen Arbeit sieht. Sie sucht derzeit den Kontakt zu anderen Initiativen in Preungesheim, hat bereits erste Gespräche mit Bewohnern geführt. Ziel: der Aufbau einer umfassenden Sprachförderung für Jung und Alt. Sie werde öfter von vor vielen Jahren nach Frankfurt gekommenen Menschen angesprochen, die einst nur sporadisch Deutsch gelernt und danach keine Zeit mehr dafür hatten. Nun als Rentner, wollten sie das nachholen. „Wir wollen dabei aber keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten sein“, betont die neue Quartiersmanagerin.

Ein zweites Herzensprojekt ist die Etablierung einer Jam Session. Dabei können die Anwohner vorbeikommen und gemeinsam musizieren. Entweder auf selbst mitgebrachten Instrumenten oder auf solchen, die Flaga noch organisieren müsste. „Eines der vielen Themen, die ich gerade bearbeite“, sagt die Hobbymusikerin, die im Gutleut auch in einer Band singt.

Rabab Flaga lernt Preungesheim kennen

Bei all den Gesprächen lernt sie auch gleichzeitig den Stadtteil kennen. Denn Flaga stammt aus dem Schwarzwald, ist 2008 zum Studium nach Frankfurt gezogen. Erst hat sie in Bockenheim gewohnt, nun in Offenbach. „Ich fand es immer schon spannend, neue Ecken kennenzulernen. Nun kann ich das mit meinem Beruf verbinden“, freut sie sich. Bisher habe sie die Preungesheimer als sehr aufgeschlossen, den Stadtteil als sehr vielfältig und vielseitig erlebt.

Und in den Feldern zwischen Preungesheim und Berkersheim kann sie auch ihre dritte Leidenschaft ausleben: das Fahrradfahren.

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