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Siegten schon bei einem anderen Wettbewerb: Patrick Kolb und Angela Gonzales von bikuh 2016 mit Umweltdezernentin Heilig.
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Siegten schon bei einem anderen Wettbewerb: Patrick Kolb und Angela Gonzales von bikuh 2016 mit Umweltdezernentin Heilig.

Klimaschutz

Preis für Nachhaltigkeit

  • Lara Schulschenk
    VonLara Schulschenk
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Das Frankfurter Start-up „bikuh“ gewinnt Wettbewerb für Klimaprojekte. 98 Projekte hatten sich dafür beworben.

Der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main und die Hochschule Fresenius haben zum zweiten Mal ein Klimaprojekt aus der Region ausgezeichnet. Sieger 2017 ist das Unternehmen „bikuh“. Das Gründer-Duo Patrick Kolb und Angela Gonzalez nahm den Preis am Dienstagabend entgegen. Am langfristigen Erfolg des Start-ups, das Werbekunden und Radfahrer zusammenbringt, habe man keinen Zweifel. „In unseren Breitengraden gibt es kaum einen Grund, sich nicht auf das Fahrrad zu setzen“, so Kolb.

„bikuh“ ist eines von 345 Projekten im Klima-Energie-Portal des Regionalverbandes. Das Online-Portal ist eine Art Klimaschutz-Wiki, das flächendeckend nachhaltige Projekte aus 75 Kommunen aufführt. In einem Klima-Energie-Atlas können Besucher der Website sich einen Eindruck von der Vielfalt und der Verteilung der Projekte verschaffen.

„Wir möchten auch zeigen: Ja, es passiert schon was in der Region“, so Kirsten Schröder-Goga vom Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main. Zu diesem Anlass war Gunther Tiersch vom ZDF-Wetterteam zum Gespräch über den Klimawandel eingeladen. „Wir müssen etwas tun, weil die Auswirkungen des Klimawandels katastrophal sind“, so Tierschs Fazit.

Zum „Wettbewerb Klimaprojekt 2017“ hatten sich 98 Projekte aus dem Online-Portal angemeldet. Ihre Ideen und Herangehensweisen sind unterschiedlich. Während „bikuh“ etwa beim Alltagsverhalten ansetzt, schlägt die „Energiespar-Karawane“ langfristige Investitionen vor und wird dabei von öffentlicher Seite unterstützt.

Eine vierköpfige Jury wählte aus der thematischen Bandbreite drei Finalisten aus. Diese erklärten dem Publikum in kurzen Videobeiträgen bei der Preisverleihung am Dienstagabend ihre Ideen.

Neben „bikuh“ erreichten die „Energiespar-Karawane Langen“ und die „Energie-Plus-Häuser Kamelienstraße“ die finale Runde. Welches der drei Projekte sich mittig auf dem Siegertreppchen platzieren durfte, entschied dann das Publikum. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen beim Live-Votum errang „bikuh“ knapp den ersten Platz.

Sonderpreise gab es außerdem für „Große Küche auf kleiner Flamme“, ein Projekt für nachhaltigere Großküchen, und „Cubity“, ein Plusenergie-Wohnheim für Studierende in Niederrad.

Verlierer hat es bei dem öffentlichkeitswirksamen Wettbewerb ohnehin nicht gegeben.

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