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Die Siedlung Westhausen zeichnet sich durch typische Einfamilienhäuser aus der Bauhauszeit aus.
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Die Siedlung Westhausen zeichnet sich durch typische Einfamilienhäuser aus der Bauhauszeit aus.

Praunheim

Westhausen besonders fördern

  • Sonja Thelen
    VonSonja Thelen
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Die Siedlung Westhausen soll auf die Liste für das UNESCO-Welterbe „Neues Frankfurt“ aufgenommen werden. Dafür setzt sich der Ortsbeirat ein. Bisher stehen nur die Siedlungen Römerstadt, Riederwald-Ost und Heimatsiedlung (Sachsenhausen) auf der Liste.

Die Siedlung Westhausen soll in die Vorschlagsliste der Stadt für den Weltkulturerbe-Antrag „Neues Frankfurt“ aufgenommen werden. Das findet der zuständige Ortsbeirat 7. Westhausen war das letzte große Siedlungsbauprojekt, das Stadtbaurat Ernst May 1929 bis 1931 in Frankfurt realisierte. Für den Antrag von Farbechte/Die Linke stimmten Bündnis 90/Die Grünen und SPD. Dagegen votierten FDP, BFF und CDU.

In dem städtischen Antrag für das Unesco-Weltkulturerbe „Neues Frankfurt“ sind bislang die Siedlungen Römerstadt, Riederwald-Ost und Heimatsiedlung (Sachsenhausen) aufgeführt. Irritiert zeigt sich nun das Stadtteilgremium, dass Westhausen nicht genannt ist: „Die Siedlung zeichnet sich durch Geschlossenheit der Baukörper und eine interessante Gestaltung von Wohn- und Grünflächen sowie verkehrlicher Erschließung aus.“ Auch seien einige Häuserzeilen „vorbildlich saniert“ und würden „eindrucksvoll die Gestaltung als vom Bauhaus inspirierter Architektur“ vermitteln. Einrichtungen wie die einstige Waschküche oder die alte Bäckerei werden heute durch die „Frankfurter Tiertafel“ und als Jugendtreff entsprechend ihrem ursprünglichen Zweck wieder gemeinschaftlich genutzt.

Zudem könne die Siedlung Westhausen durch die Aufnahme in die Liste des „Neuen Frankfurt“ in den Genuss von Fördermitteln des Bundes kommen. Die zusätzlichen Fördermittel sind für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Jürgen Sasse ein wichtiger Aspekt, um Teil des Weltkulturerbes zu werden. Zugleich gehen mit diesem Titel auch Verpflichtungen einher, an die sich Eigentümer:innen halten müssen.

„Wir möchten nicht über die Köpfe der Bürger entscheiden“, begründete Maximilian Kucera die Vorbehalte der CDU gegen diesen Antrag. Derweil lobte Miriam Dahlke, Grünen-Fraktionsvorsitzende, den schützenswerten „universellen Wert“ des „Neuen Frankfurt“.

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