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Ab Sommer wird das Gymnasium erweitert.
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Ab Sommer wird das Gymnasium erweitert.

Praunheim

Praunheim: Baustart für Gymnasium Nord im Sommer

  • Sonja Thelen
    VonSonja Thelen
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Die Erweiterung der Schule steht auf der Tagesordnung des Ortsbeirates 7. Dort geht es auch um die Verkehrsbelastung durch den Ausbau.

Noch in diesem Sommer soll – wie geplant – mit den Arbeiten am Erweiterungsbau für das Gymnasium Nord in Westhausen begonnen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Stadtverordnetenversammlung am 15. Juli die entsprechende Bau- und Finanzierungsvorlage für das Vorhaben beschließt. Doch zuvor steht diese Vorlage in der Sitzung des Ortsbeirats 7 am heutigen Dienstag auf der Tagesordnung.

Der knapp 51 Meter lange, dreigeschossige Baukörper wird wie die übrigen Gebäude des Schulcampus in Holzmodulweise errichtet. Günter Murr, Sprecher von Baudezernent Jan Schneider (CDU), ist zuversichtlich, dass der anvisierte Baustart eingehalten werden kann – trotz der momentanen Engpässe beim Rohstoff Holz. „Wir wissen zwar auch von den prinzipiellen Schwierigkeiten. Aber uns haben bislang keine Alarmmeldungen erreicht“, sagt Murr: „Hinter den Modulbauten steht eine leistungsfähige Firma mit europaweiten Lieferanten. Auch kommt der Rohstoff Holz hierfür aus verschiedenen Ländern.“

Mit knapp 17,5 Millionen Euro werden die Kosten für die Erweiterung des Gymnasiums Nord veranschlagt, um vor allem Platz für rund 600 Schüler und Schülerinnen der Oberstufe zu schaffen. Daher muss das neue Gebäude bis zum Schuljahr 2022/23 fertig sein. „Zunächst beginnen die Bodenarbeiten, dann folgt das Fundament. Die Holzmodule werden im Werk vorproduziert“, so Murr. „Die Montage geht dann in der Regel recht flott.“

Am Ende des Ausbaus ist der Komplex für rund 2000 Schüler:innen vorgesehen. Final soll das 2016 gegründete Gymnasium Nord seinen Standort in Bonames finden. Ein Zeitpunkt für den Umzug ist indes noch nicht bekannt. Daher rechnet die Stadt damit, dass das Gymnasium Nord an seinem jetzigen Standort in Westhausen noch mindestens fünf Jahre verbleibt.

Indes befürchten einige Stadtteilpolitiker und -politikerinnen durch den Ausbau des Gymnasiums eine zusätzliche Verkehrsbelastung für die Menschen in Westhausen. Für die nächste Sitzung haben Farbechte/Die Linke daher einen Antrag eingebracht, in dem Quartier vorrangig Bewohnerparkzonen einzurichten. Der Magistrat habe der „Siedlung Westhausen mit den drei großen Schulen mit insgesamt demnächst über 4000 Schüler:innen eine sehr große Belastung aufgebürdet“, begründet die Fraktion ihren Vorstoß.

Zudem bemängelt die CDU-Fraktion den seit Jahren schlechten baulichen Zustand der Kollwitzstraße – die zentrale Erschließungsstraße der Siedlung Westhausen – und fordert daher von der Stadt Antworten, wann die seit langer Zeit in Aussicht gestellte Sanierung kommt.

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