Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In der Graebestraße steppt der Bär - zumindest für das Foto. Es ist Teil der Online-Kampagne, die der Verein Kunstwerk Praunheim ins Leben gerufen hat.
+
In der Graebestraße steppt der Bär - zumindest für das Foto. Es ist Teil der Online-Kampagne, die der Verein Kunstwerk Praunheim ins Leben gerufen hat.

Praunheim

Für eine lebendige Ortsmitte Praunheims

  • Sonja Thelen
    VonSonja Thelen
    schließen

Der Verein Kunstwerk Praunheim will mit einer Fotokampagne im Internet die Stadt an ihre Zusagen erinnern, wie sie den Ortskern des westlichen Stadtteils aufwerten wollte. Passiert ist seit 2014 nichts.

In Praunheim steppt der Bär. Jedenfalls auf einem Foto der neuen Kampagne „Wort halten! Für ein lebendiges Praunheim“, das mitten im alten Ortskern in der Graebestraße mit der Auferstehungskirche im Hintergrund einen großen braunen Bären beim Tanz mit einer adretten Dame zeigt. Das Foto ist ein visuelles Beispiel für eine frisch angelaufene Online-Aktion des Vereins „KunstWerk Praunheim“.

Keine Angst: In Praunheim leben keine Bären. Mit der Foto-Kampagne will die Initiative die Stadt an ihre Zusagen erinnern, die sie den Bürgerinnen und Bürgern im Zuge der Planungswerkstätten für die Aufwertung der Ortsmitte gemacht hat.

„2014 hat die Stadt den Rahmenplan beschlossen, doch seither ist nichts passiert“, betont Vereinsvorsitzende Gabriela Bloem. Die Menschen, die sich in den Planungswerkstätten engagiert hatten, warteten darauf und wünschten sich, dass endlich etwas von dem, was versprochen wurde, realisiert werde.

Stattdessen nehme der Verkehr in der Ortsmitte zu, Läden würden schließen. Auch die Praunheimer Werkstätten, die dem Verein KunstWerk und den Menschen in Praunheim als Treffpunkt und als Ort für Kreative versprochen wurden, dienen länger als geplant als Unterkunft für Geflüchtete und Wohnungslose. Die Initiative befürchtet überdies, dass durch die Planungen für das Neubaugebiet am nordwestlichen Stadtteilrand die Situation in der Praunheimer Ortsmitte noch mehr aus dem Blick gerät.

Dieser Entwicklung will der Verein gegensteuern und Aufmerksamkeit erregen. Mit der Kampagne wollen die Mitglieder einerseits die Stadt an ihre Zusagen erinnern.

Andererseits möchten sie die Praunheimerinnen und Praunheimer ermuntern, mit gestellten Fotos zu zeigen, wie sie einen bestimmten Ort im Stadtteil, der Bestandteil des Rahmenplans ist, künftig nutzen würden: für ein Café am Nidda-Ufer, für einen Wochenmarkt in der Ortsmitte oder für ein Straßenfest, auf „dem der Bär steppt“. Wer bei der Aktion mitmachen möchte, kann sich direkt bei der Aktion „Lebendiges Praunheim“ Banner und Roll-ups ausleihen, sie gestalten und beispielsweise vor Ort in Szene setzen.

Wie am kommenden Samstag, 6. März, wenn um 14 Uhr Aktive des Vereins KunstWerk ihre Forderung nach dem versprochenen besseren Zebrastreifen über die Praunheimer Brücke in Szene setzen. Fotos, die bei solchen Aktionen entstehen, kann man auf der Homepage der Kampagne hochladen. Dort sind bereits einige Beispiele veröffentlicht. Die Kampagne soll bis Mai gehen, damit auch der neu gewählte Ortsbeirat sich damit befassen kann, kündigt Gabriela Bloem an.

www.lebendigespraunheim.de/

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare