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Nassauische Heimstätte

Frankfurt: Kritik an Privatisierung in Siedlung Westhausen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Linke im Frankfurter Römer fordert die Nassauische Heimstätte auf, den Verkauf von Reihenhäusern in Westhausen zu stoppen. Sie macht dem Unternehmen schwere Vorwürfe.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt und die Landesregierung sollen dafür sorgen, dass die Nassauische Heimstätte den Verkauf von Reihenhäusern in der Frankfurter Siedlung Westhausen sofort stoppt. Das fordert die Linke im Römer.

Die Fraktion hält es für falsch, dass die mehrheitlich dem Land Hessen gehörende Wohnungsgesellschaft, an der auch die Stadt Frankfurt Anteile hält, auf diese Weise ihren Wohnungsbestand reduziere. Denn so werde dem Markt günstiger Wohnraum entzogen. Sobald solche Immobilien in die Hände von Investor:innen gelangten, beginne zudem „die Spirale von Aufwertung und Verdrängung, die auch die Preisentwicklung umliegender Siedlungen nach oben treibt“, sagt der wohnungspolitische Sprecher der Linken, Eyup Yilmaz.

Die Nassauische Heimstätte hat 2013 mit dem Verkauf von insgesamt 327 Reihenhäusern in Westhausen begonnen. Inzwischen hat sie 239 verkauft. Ziel war es, diese vorrangig an die bisherigen Mieterschaft zu veräußern. Sie hat aber auch Häuser an Dritte verkauft.

Die Linke hat jüngst vom Magistrat wissen wollen, ob nicht die städtische ABG Frankfurt Holding die übrigen Reihenhäuser kaufen könne. Doch diese hat, wie Planungsdezernent Mike Josef (SPD) in seiner Antwort mitteilte, kein Interesse. Sie sei wegen des erheblichen Instandhaltungsstaus, den die Gebäude hätten, nicht bereit, die Objekte zu übernehmen, heißt es. Auch das bietet der Linken Anlass für scharfe Kritik. Das Unternehmen habe die Häuser offenbar verwahrlosen lassen, sagt Yilmaz. cm

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