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Postfiliale soll bleiben

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Von: Stefanie Wehr

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Der Ortsbeirat setzt sich für den Erhalt der Postfiliale in Frankfurt-Sachsenhausen ein. Es gelte, Druck aufzubauen und die Stadt und die Deutsche Post aufzufordern, Lösungen zu finden.

Sachsenhausen braucht eine Postfiliale – Post und Postbankfiliale am Südbahnhof erhalten oder für adäquaten Ersatz sorgen“ – ein so betiteltes, ursprünglich von den Grünen formuliertes Papier wurde in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats zum gemeinsamen Antrag aller Fraktionen außer der AfD.

Es gelte, Druck aufzubauen und die Stadt und die Deutsche Post aufzufordern, Lösungen zu finden, damit die Sachsenhäuser Postfiliale für die rund 60 000 Einwohner:innen des Stadtteils wieder geöffnet wird, zur Not an anderer „zentraler, öffentlich gut erreichbarer“ Stelle. Denn „alle Bevölkerungsgruppen“ seien Kunden der Postfiliale, darunter Gewerbetreibende sowie Pendler und besonders „die über 100 000 Einwohner des Frankfurter Südens, darunter viele ältere Menschen, die eine fußnahe Postfiliale benötigen“, heißt es im Antrag.

Die Postbankfiliale mit Postservice am Diesterwegplatz hatte vergangenen Montag geschlossen. Die Postbankfiliale sei nicht mehr rentabel, teilte das Unternehmen mit. Post- und Paketgeschäfte sollen von Kiosken im Stadtteil übernommen werden. Ein von der Post als „Partnerfiliale“ genannter Presseshop in der Gartenstraße, der vergangene Woche mit dem zunehmenden Andrang offensichtlich überfordert war, reiche nicht aus, um das Angebot der jahrzehntelang am Südbahnhof ansässigen Post zu ersetzen.

Die Schließung wurde zuvor in der Bürgerfragestunde moniert. „Die Post bietet nicht mehr das, was die Bürger brauchen und wollen“, sagte Jochem Heumann, Vorsitzender der CDU Frankfurt-Sachsenhausen.

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