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Einfach verweilen.

Griesheim

Porträts im Tunnel

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Die Unterführung am S-Bahnhof wird vorübergehend zur Kunsthalle. Die Bilder sollen dem Nichtort eine neue Bedeutung verleihen.

Das Quartiersmanagement Griesheim und die Werkstatt Waldschulstraße veranstalten auch in diesem Jahr ihre Fotoschau im öffentlichen Raum. Die Eröffnung ist am Dienstag, 16. Oktober, ab 17 Uhr im Tunnel der Bahnunterführung an der Waldschulstraße.

Das Thema ist eine Fortsetzung der erfolgreichen Schau vom Vorjahr. Aus „Mein Griesheim“ wird nun „Ich bin Griesheim“. Zu sehen sind Porträtfotos von Menschen, die im Stadtteil wohnen und arbeiten. Ergänzt werden sie mit einem Spruch zum Stadtteil, zur Person oder zum Leben selbst.

Die Bilder hängen in der recht unbeliebten Unterführung, um dem Nichtort eine neue Bedeutung zu verleihen. Wenigstens für ein paar Tage. Die Passanten sollen stehen bleiben und einen Augenblick innehalten – an einem Ort, der im Alltag meist schnell durchquert wird. So entsteht ein neuer Raum für Kommunikation und Begegnung.

Die Fotoausstellung wird zudem an zwei weiteren Orten im Stadtteil zu sehen sein. Von 24. Oktober bis 16. November an der Fassade des S-Bahnhofsgebäudes. Vom 1. bis 22. Februar in der Stadtteilbibliothek Griesheim.

Die Werkstatt Waldschulstraße ist eine Gruppe aus aktiven Nachbarn, die sich alle zwei Wochen im Nachbarschaftsbüro Griesheim treffen und Ideen und Projekte für den Stadtteil initiieren. Wer mitmachen oder Infos erhalten möchte, kann sich auf der Website der Gruppe umsehen: werkstatt-waldschulstraße.jimdo.com. Auch das Nachbarschaftsbüro des IB erteilt Auskunft in der Waldschulstraße 17a. Telefon 35 35 09 64; Mail: griesheim@frankfurt-sozialestadt.de

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