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Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).
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Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

OB Feldmann

Populistisch, aber richtig

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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OB Peter Feldmann ist in vielerlei Hinsicht unkonventionell. Viele werfen im Populismus vor, dabei hat er in so manchen Dingen recht. Ein Kommentar.

Peter Feldmann ist ein unkonventioneller Oberbürgermeister. Was sich in seiner Rolle gehört und was nicht, schert ihn manchmal wenig. Und das muss nicht schlecht sein.

Klar kann man dem Sozialdemokraten an der Stadtspitze vorwerfen, sich bei den Mietern allzu schnell lieb Kind zu machen, kann man mit den Augen rollen, wenn Feldmann Unterschriften für eine Kampagne für bezahlbaren Wohnraum sammelt, wenn er wie ein Mantra die immer gleichen Forderungen herunterbetet.

Feldmann macht es seinen Kritikern manchmal leicht, ihm Populismus vorzuwerfen, ihn als einen Freibierspender hinzustellen, als jemanden, der von Wirtschaft und Zahlen keine Ahnung hat.

Dabei hat Feldmann in vielem Recht. Die Stadt sollte es sich in der Tat leisten können, auf mindestens einen Teil der Gewinne, den der städtische Wohnungskonzern ABG an sie ausschüttet, zu verzichten, damit diese die Mieten in geringerem Umfang erhöhen muss. Wenn der Kämmerer suggeriert, eine Reduzierung der Ausschüttungen führe automatisch zu einer geringeren Wohnbauförderung, ist das falsch.

Auch im Widerstand gegen ein von Feldmann vorgeschlagenes Neubaugebiet im Frankfurter Norden machen es sich seine Gegner allzu einfach. In einer Zeit, in der 30 000 Wohnungen in der Stadt fehlen, nicht sehr gründlich auch die Erschließung dieses Areals zu prüfen, wäre fahrlässig.

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