Hauptbahnhof

Frau will Rollstuhlfahrerin ins Gleisbett schieben: Mutiger Zeuge verhindert Schlimmeres

  • VonNiklas Hecht
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Eine Frau versucht eine Rollstuhlfahrerin am Hauptbahnhof Frankfurt ins Gleisbett zu schieben. Ein mutiger Zeuge verhindert dies jedoch.

Frankfurt - Aus bislang unbekannten Gründe ist am Donnerstagnachmittag (4. August) im Hauptbahnhof Frankfurt ein Streit zwischen einer 53-jährigen Frankfurterin und einer 51-jährigen Rollstuhlfahrerin aus Mainz eskaliert. Wie die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main mitteilt, schlug die Frau aus Frankfurt der Rollstuhlfahrerin mehrfach mit der Faust gegen den Oberkörper, gegen die Arme und ins Gesicht, wie fnp.de berichtet.

Diese wehrte sich mit mehreren Tritten, woraufhin die Frankfurterin versuchte, die 51-jährige Rollstuhlfahrerin vom Bahnsteig ins Gleis, zwischen den Prellbock und dem Zugende eines im Gleis 21 stehenden Zuges, zu schieben. Ein bisher unbekannter Zeuge verhinderte dies durch sein beherztes Eingreifen jedoch. Die beiden streitenden Frauen wurden schließlich von Beamten der Bundespolizei getrennt.

Das Blaulicht eines Polizeiautos.

Angegriffene Rollstuhlfahrerin am Hauptbahnhof Frankfurt: Polizei sucht mutigen Zeugen

Die Rollstuhlfahrerin erlitt leichte Verletzungen in Form von Prellungen am Kopf und Schmerzen im Bereich des Oberkörpers und der Oberschenkel, die 53-jährige Frankfurterin, die von der Bundespolizei vorläufig festgenommen wurde, blieb unverletzt. Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Frau aus Frankfurt sucht die Polizei nach dem Zeugen, der bei diesem Vorfall Zivilcourage gezeigt hat. Er wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 069/130145 1100 oder über www.bundespolizei.de zu melden. (Niklas Hecht)

Am Hauptbahnhof Frankfurt hat die Polizei immer alle Hände voll zu tun. Vor einigen Monaten machten die Ermittler hier beispielsweise ein Verbrecherpärchen dingfest, das in ganz Europa gesucht wurde. Der Mann und seine Begleiterin verhielten sich an jenem Tag so verdächtig, dass die Beamten aufmerksam wurden.

Rubriklistenbild: © Agentur, dpa

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