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FOTO TAGESSATZ

Verkehr

Polizei sucht Bildmaterial vom Unfall in Frankfurt.

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Die Ermittlungen nach der Raserei, bei der zwei Menschen ihr Leben verloren, läuft auf Hochtouren. Mahnwache am Dienstag in der Osdkar-von-Miller-Straße.

Nach dem tödlichen Unfall im Ostend sucht die Polizei weitere Zeugen, die Angaben zu der Raserei des Autofahrers machen können. Insbesondere Zeugen, die Bildmaterial auf Smartphone oder Kamera hätten, seien aufgefordert, sich zu melden, hieß es am Montag. Laut bisherigen Zeugenaussagen ist der 38-jährige Frankfurter, der am Samstag zwei Fußgänger:innen und einen Radfahrer erfasste, schon in der Sonnemannstraße kurz vor dem Unfall durch seine Fahrweise aufgefallen.

Bei dem Unfall starben ein 27 Jahre alter Fahrradkurier von Lieferando und ein 61-jähriger Fußgänger. Eine 31-Jährige, die ebenfalls schwer verletzt wurde, befinde sich zwar noch im Krankenhaus, sei aber mittlerweile „stabil“, so Polizeisprecher Manfred Füllhardt.

Nach den bisherigen Ermittlungen war der Fahrer in der Oskar-von-Miller-Straße in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen. Es sei dort „eigentlich eine übersichtliche, breite Straße“, so Füllhardt. Der Fahrer, der Polizei bislang nicht als Raser bekannt, habe Angaben zum Unfallhergang gemacht. Details verriet die Polizei aber nicht. Ausfallerscheinungen habe der 38-Jährige nach dem Unfall keine gezeigt, das Ergebnis eines Tests, ob Drogen im Spiel waren, stand am Montag noch aus. Ungeachtet dessen wird spekuliert, wie der tragische Unfall hätte verhindert werden können. Der Fahrer war mit einem schweren SUV der Marke BMW unterwegs. Zur Frage, ob der Unfall mit einem Smart glimpflicher ausgegangen wäre, sagte Polizeisprecher Füllhardt nur: „Der Fahrer eines Smart hat grundsätzlich eine andere Natur als ein X6-Fahrer.“

Der Polizist zweifelt auch daran, ob der Unfall in einer Tempo-30-Zone nicht passiert wäre. „Ob ein Schild den Unfall verhindert hätte?“ Wie schnell der 38-Jährige war, ist noch unklar, in jedem Fall schneller als die erlaubten 50, war sich Füllhardt sicher.

Der Verkehrsclub Deutschland hält am Dienstag um 16 Uhr am Unfallort in der Oskar-von-Miller-Straße 5 eine Mahnwache ab.

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