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Hessische Polizei im Einsatz (Symbolfoto).

Skelettfund in Frankfurt

Skelett aus Bockenheimer Keller identifiziert

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Das Skelett, das im Keller eines Hauses im Frankfurter Stadtteil Bockenheim gefunden wurde, ist identifiziert. Es handelt sich um die sterblichen Überreste einer 51 Jahre alten Frau.

Das vor zwölf Tagen im Keller eines Mietshauses in Frankfurt-Bockenheim gefundene menschliche Skelett ist identifiziert. Es handele sich dabei um die seit Dezember 2014 vermisste Gabriele Smolka, teilte die Frankfurter Polizei am Mittwoch mit. Die psychisch auffällige 51-Jährige wohnte in Bad Nauheim (Wetterau) und war zuletzt am 22. Dezember 2014 in Frankfurt gesehen worden. Danach verlor sich ihre Spur. 

Die Polizei geht bislang nicht davon aus, dass die 51-Jährige Opfer eines Gewaltdelikts geworden ist. Möglicherweise könne die Frau erfroren sein, mutmaßt die Polizei. Allerdings war Weihnachten 2014 sehr mild. Die Polizei bittet um Hinweise, wem die Frau aufgefallen sein könnte oder in wessen Begleitung die Frau sich möglicherweise befunden hat. Die 51-Jährige hatte kurze dunkle Haare, war etwa 1,65 Meter groß und trug eine dunkle Jacke und eine Mütze, als sie zuletzt gesehen wurde.

Das Skelett der Frau war am 14. September bei Aufräumarbeiten in einem Kellerverschlag in einem Mietshaus in  der Schloßstraße in Bockenheim gefunden worden. Der völlig vermüllte Kellerverschlag sollte neu vermietet werden. Als der Hausmeisterservice den Keller leer räumte, fanden sich die sterblichen Überreste der 51-Jährigen.

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