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Die Frankfurter Polizei will über die Gefahren durch Smartphones und Musicplayer aufklären.

Aktion "Uffbasse"

Polizeiaktion am Hauptbahnhof

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Gefährliche Unachtsamkeit: In Frankfurt häufen sich schwere Unfälle, in die Smartphone-User verwickelt sind. Die Polizei will aufklären.

Erschreckende Unfallzahlen: 20 Mal sind Fußgänger im Jahr 2016 allein in Frankfurt mit Schienenfahrzeugen kollidiert. Zwei Personen kamen dabei ums Leben, sechs wurden schwerverletzt, 16 Menschen kamen mit leichten Verletzungen davon. Die meisten Unfälle ereignen sich, weil die Fußgänger durch ihr Smartphone oder ihren Musicplayer abgelenkt waren und unaufmerksam vor eine herannahmende Bahn liefen, berichtet die Polizei. „Wenn was passiert, endet das meistens tödlich oder aber mit schwersten Verletzungen“, berichten die Beamten.   

Die Zahlen für Unfälle mit Pkws sind noch gravierender. Auch hier ist Ablenkung durch Handys eine der häufigsten Unfallursachen. Auch wenn das Smartphone längst zum selbstverständlichen Alltag gehört: Die Frankfurter Polizei appelliert an Fußgänger, das Handy öfter Mal in der Tasche steckenzulassen. Mit der Aktion „Uffbasse“ wollen die Beamten auf die Gefahr hinweisen, der man sich aussetzt, wenn man abgeschottet vom Verkehrsgeschehen durch die Straßen läuft. 

Am Montagvormittag hat die Polizei vor dem Frankfurter Hauptbahnhof Smartphone-Nutzer auf das Risiko angesprochen. Der Reaktionen waren überwiegend postiv. „Die Leute hatten Verständnis für unsere Aktion. Aber wie oft sie das dann in ihrem Alltag auch tatsächlich umsetzen, wissen wir nicht.“

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