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Drogen und Randale: Die Platensiedlung in Ginnheim hat ein schlechtes Image.

Platensiedlung in Frankfurt

Festnahmen in der Platensiedlung

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Die Polizei zeigt in der Platensiedlung in Frankfurt Präsenz - und stellt Drogen und Waffen sicher.

Bei einem Einsatz in der Platensiedlung in Ginnheim hat die Polizei in dieser Woche mehrere Personen kontrolliert sowie eine Wohnung durchsucht. Ein Verdächtiger kam in Untersuchungshaft.

Wie die Beamten am Freitag mitteilten, waren Polizisten der „AG Siedlung“ gemeinsam mit Kollegen am Mittwoch in dem Viertel unterwegs. Unter anderem kontrollierten sie einen 27-Jährigen, der laut Polizeibericht eine geringe Menge Marihuana dabei hatte. Einen Ausweis konnte er nicht vorzeigen, und seine Angaben zu seinem Wohnort entsprachen nicht der Wahrheit. Schließlich stellte sich heraus, dass sich der Mann illegal in Deutschland aufhält und mit Haftbefehl gesucht wurde.

Bei einem 18-Jährigen fanden die Beamten sechs Gramm Haschisch in der Jackentasche. Wie die Polizei weiter berichtete, hatte der junge Mann zudem einiges an Bargeld und ein Messer dabei, an dem Rückstände von Rauschgift hafteten. Die Polizisten durchsuchten die Wohnung des mutmaßlichen Dealers und stellten 390 Gramm Haschisch sowie einen Baseballschläger und einen Teleskopschlagstock sicher.

Derartige Einsätze gab es in der Platensiedlung in den vergangenen Wochen häufiger. Federführend ist die „AG Siedlung“, die gegründet wurde, nachdem sich zahlreiche Anwohner über den Drogenhandel in ihrem Quartier beschwert hatten. Ende Oktober hatte es in dem Viertel Ausschreitungen gegeben. 

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