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Gute Stimmung an der Feinstaubbühne beim Museumsuferfest 2017.

Museumsuferfest in Frankfurt

Drei-Tage-Party am Mainufer

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Das Museumsuferfest in Frankfurt zieht wieder die Massen an. Hunderttausende kommen zu der Veranstaltung.

Das Museumsuferfest hat auch in diesem Jahr wieder mehrere Hunderttausend Besucher angezogen. Ob zwischen Freitag- und Sonntagabend die von den Veranstaltern anvisierte Zwei-Millionen-Grenze erreicht oder gar überschritten wurde, steht noch nicht fest. Denn sicher lockt das   Feuerwerk am späten Abend nochmal viele an.

Die Kinder waren in diesem Jahr gewissermaßen Ehrengäste: Unter 18 Jahren musste niemand Eintritt für die Museen bezahlen, zwischen Holbeinsteg und Untermainbrücke bot am nördlichen Mainufer die Kinderkulturwiese diverse Kessel Buntes für die Jugend an, und Museen veranstalteten Schnitzeljagden.

Wie bereits im vergangenen Jahr waren entlang des Mainufers Betonpoller aufgebaut, die für mehr Sicherheit vor Anschlägen sorgen sollten. Mitunter zeigte die Polizei auch auf Schiffen auf dem Main eine optisch beeindruckende Präsenz. Es blieb allerdings ruhig und friedlich.

Mehr als 20 Museen, sechs Kirchen und die Kunstsammlungen der Banken haben in diesem Jahr beim Museumsuferfest mitgemacht. Von der Möglichkeit, für sieben Euro einen Button zu kaufen, der zum Eintritt in sämtliche mitmachende Museen berechtigte, machten zumindest laut Augenschein die wenigsten Besucher Gebrauch. Das Hauptinteresse galt auch in diesem Jahr hauptsächlich den Partymeilen entlang beider Mainseiten.

Wobei wie bereits in den Vorjahren zumindest einige Besucher der Meinung waren, dass weniger manchmal mehr sein könne. So hat die Anzahl der Musikbühnen mittlerweile eine Dichte erreicht, die für permanente Dauerbeschallung aus sämtlichen Richtungen mehr als ausreicht und es unmöglich macht, irgendwo konzentriert zuzuhören, wenn man sich nicht direkt vor den Boxen platzieren will.

Ruhigere Töne gab es im Dom und den anderen teilnehmenden Kirchen, deren Wände die Orgelklänge schützten. Auch die Bühne vor dem Caricatura-Museum entpuppt sich zunehmend als Party-Alternative mit Sitzplatzgelegenheit.

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