Sexismus und Gewalt

Banner, Fahnen und Aktionen

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Die Aktionen und Initiativen wenden sich in Frankfurt gegen Sexismus.

„Respekt. Stoppt Sexismus“ und „Mein Nein heißt Nein“ sind die Botschaften, die auf vier großen pinkfarbenen Bannern in elf Sprachen bereits seit gestern am Eisernen Steg zu sehen sind. Sie sollen dort bis zum 4. Januar hängen.

Die Stadt Frankfurt  möchte mit den Bannern ein „öffentliches Bewusstsein“ schaffen und Frauen und Mädchen ermutigen, sich Hilfe zu holen. An die Bürgerinnen und Bürger wird appelliert, bei Übergriffen einzuschreiten.

Die Fahnenaktion von Terre des Femmes wird auch in diesem Jahr wieder von der Stadt unterstützt . Die Fahnen, auf denen ein Leben ohne Gewalt gefordert wird, werden am 25. November vor dem Römer am Eingang zum Paulsplatz und vor dem Bolongaropalast gehisst.

Der Arbeitskreis „Runder Tisch gegen häusliche Gewalt Frankfurt West“ lädt für Freitag, 23. November, von 14 bis 16 Uhr zu einer Veranstaltung „Markt der Möglichkeiten – Wege aus der häuslichen Gewalt“ in die IGS West, Palleskestraße 60, ein. Auf dem Programm steht ein „Impulsvortrag“ der Polizei, den Schülerinnen und Schüler mit einem Pantomimentheater begleiten.

Der Verein Frauen helfen Frauen hat für Samstag, 24. November, 14 bis 16 Uhr, eine „öffentlichkeitswirksame Aktion“ auf dem Frankfurter Opernplatz angekündigt.

Psychische Gewalt gegen Frauen werde durch keine Statistik erfasst, bedauert der Verein in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. Dazu zählten extreme Eifersucht und Isolierung ebenso wie das „Verbot“, arbeiten zu gehen oder ein eigenes Konto zu führen.

Einen Überblick welche Einrichtungen Beratung und Hilfe anbieten, gibt das Frauenreferat auf seiner Homepage unter dem Suchbegriff „Gewalt“:

www.frauenreferat.frankfurt de

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