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Vorfall

Polizei Frankfurt ermittelt wegen Angriffs auf Museumsdirektor

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Polizei treibt ihre Ermittlungen wegen der Attacke auf Peter Cachola Schmal voran. Die BFF-Fraktion fordert personelle Konsequenzen in der Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus.

Nach dem Angriff auf den Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt, Peter Cachola Schmal, treibt die Polizei ihre Ermittlungen voran. „Wir kennen bisher die drei Sekunden lange Videosequenz, die den Schlag zeigt, und werten nun weitere Videos aus. Außerdem vernehmen wir Zeugen“, sagte Polizeisprecher Thomas Hollerbach. Ermittelt würden der Tathergang und die Entstehungsgeschichte.

Matthias Müntze, bis zu diesem Zeitpunkt Vorstandsmitglied der Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus, die eine Rekonstruktion des alten Schauspielhauses von 1902 will, ist in der Videosequenz zu sehen, wie er Schmal ins Gesicht schlägt. Außerdem soll er einen DAM-Mitarbeiter gebissen und versucht haben, ihn mit einem Gegenstand zu schlagen. Schmal erstattete Anzeige. Die Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus setzte Müntze vom Amt des Beisitzers ab.

Die BFF-Fraktion, die eine Rekonstruktion des alten Schauspielhauses unterstützt, forderte, die Aktionsgemeinschaft müsse sich „mit sofortiger Wirkung komplett und konsequent von ihrem bisherigen Vorstandsmitglied“ trennen. Das sagte Fraktionsschef Mathias Mund. Ein BFF-Ortsbeiratsmitglied sei lediglich als Zeuge anwesend gewesen. Dies erkannte Peter Cachola Schmal in einem Facebook-Eintrag mittlerweile an.

Die Linke im Römer verurteilte die Tat: „Hier wurde eindeutig eine Grenze überschritten. Der Angriff ist eine besorgniserregende Verrohung und Radikalisierung im politischen Diskurs“, sagte Michael Müller. Die BFF müsse sich fragen, mit wem sie zusammenarbeite. Die Linke lehne eine „Protz-Architektur des Kaiserreichs“ auch ästhetisch ab.

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