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Plastik-Führerschein und Luftmuseum

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In den Sommerwerkstatt-Wochenenden am Alten Flugplatz können Familien viel über Plastik, seine Herstellung, Recycling und alternative Verpackungen lernen.

Würde Frankfurt seinen ganzen Plastikmüll an einer Stelle sammeln – dann bräuchte es ein zweites Waldstadion, weil das eine bereits nach sechs Monaten voll wäre. Diesen Vergleich führt der Verein Umweltexploratorium in seiner Einladung für die Sommerwerkstatt am Alten Flugplatz in Bonames/Kalbach an, die sich um das Thema Plastik, um „Wertschätzung und Alternativen“, dreht.

An fünf Wochenenden vom 13./14. Juli bis 10./11. August, jeweils von 11 bis 16 Uhr, vermittelt das inklusive Mitmachprogramm Familien viel Wissenswertes rund um den Kunststoff, Recycling und Müllvermeidung. Kinder ab fünf Jahren, mit und ohne Behinderung, können in Begleitung mindestens eines Erwachsenen an den kostenlosen und barrierefreien Werkstätten teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist die Aeronauten-Werkstatt am Hangar 1 auf dem Alten Flugplatz, Am Burghof 55.

Ausrangierte Plastiktüten werden am Samstag, 13. Juli, und am Sonntag, 14. Juli, sowie am darauffolgenden Wochenende gebraucht, um das „größte fliegende Museum der Welt“, das „Museo Aero Solar“ zu bauen. Besonders spektakulär: Am Sonntag, 21. Juli, wird das Museo um fünf Uhr früh aufgeblasen, so dass die Teilnehmenden es betreten und bei Sonnenaufgang gegen 5.40 Uhr ein einzigartiges Lichtspektakel erleben können.

Am 27./28. Juli und am 3./4. August können Teilnehmende ihren Plastikführerschein machen. Dafür sollten sie gespülte Plastikabfälle mitbringen, die dann sortiert, untersucht und in neue Dinge, etwa Weichspülerbanjos oder Tetrapakgitarren verwandelt werden.

Am 10./11. August geht es um alternative Verpackungen. Es können Bienenwachstücher oder Duschseifensäckchen hergestellt, sowie mitgebrachte Behälter für selbst gemachte Reinigungsmittel getauscht werden.  

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