Stadtentwicklung

Pläne für 2200 Wohnungen in Rödelheim

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Bürger für Frankfurt halten den Bau von 2200 Wohnungen östlich der A 5 im Stadtteil Rödelheim für möglich. Dort befindet sich allerdings auch die „Au“, ein besetztes Haus.

Die Römer-Fraktion der Bürger für Frankfurt (BFF) sieht die Chance, beidseits der Westerbachstraße im Stadtteil Rödelheim ein neues Viertel mit Wohnungen, Büros, Gewerbe, Handwerk, Einzelhandel, einer Schule und Kindertagesstätten zu schaffen. Nach einer von der Fraktion in Auftrag gegebenen Studie des Frankfurter Architekten und Stadtplaners Karl Richter könnten bis zu 2200 Wohnungen im dem Gebiet entstehen, das von der Autobahn 5 bis östlich der Straße „In der Au“ reicht.

Das Viertel befinde sich im Umbruch, argumentiert die BFF-Fraktion. Dort gebe es brachliegende Gewerbeflächen und nur in Teilen genutzte Areale wie die Verkehrszentrale Hessen. Mit dem Vorschlag zur Neuentwicklung der Flächen zeige die Fraktion auch, dass sich Wohnraum in Frankfurt schaffen lasse, ohne dafür wertvolle Ackerböden und Naherholungsgebiete zu vernichten, sagt Fraktionschef Mathias Mund.

Teil des Areals, das die BFF-Fraktion neu entwickeln lassen möchte, ist auch die „Au“, ein seit den 80er Jahren besetztes Haus, das der Stadt Frankfurt gehört. Die BFF kritisiert die Duldung der Hausbesetzung seit Jahren scharf, stimmte im Jahr 2018 für einen AfD-Antrag, diese „unverzüglich zu beenden“. Mund betonte am Dienstag auf Anfrage der FR, auch ohne Nutzung des „Au“-Areals könnten in dem Viertel 1500 Wohnungen entstehen.

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