Stadtbäume

Pilz rafft 180 Bäume dahin

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Grünflächenamt zieht Bilanz der Rußrindenkrankheit. Auch die Stürme kosteten 820 Festmeter.

Bisher 180 Ahornbäume, vorwiegend Bergahorne, hat die sogenannte Rußrindenkrankheit in Frankfurt dahingerafft. Die Bäume mussten gefällt werden, weil sie nicht mehr sicher standen, wie Bernd Roser am Donnerstagabend im Umweltausschuss berichtete, der für die Grünflächenunterhaltung zuständige Abteilungsleiter im Grünflächenamt. Die Rußrindenkrankheit wird durch einen Schimmelpilz verursacht, der jahrelang im Inneren des Baums unentdeckt bleiben kann, bis er als schwarze, rußige Stelle durch die Rinde nach außen dringt. Die Sporen können bei Menschen Atemwegserkrankungen auslösen.

Umwelteinflüsse – Hitze, Trockenheit – befördern das Ausbrechen der Krankheit am Baum. Er ist dann nicht zu retten, sein Holz auch nicht mehr zu verarbeiten; es muss verbrannt werden.

Roser berichtete auch über Sturmschäden. Im Stadtwald verursachten die Sturmtiefs Eberhard, Egon und Franz demnach insgesamt 820 Festmeter Kronenbrüche und Baumumstürze. In Parks, Grünflächen und an Straßen gingen dadurch 37 Bäume verloren, auf Friedhöfen 24, auf Kita-Gelände zwei Bäume.

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