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Wirtschaft

Pilotprojekt für Handwerkerhöfe in Frankfurt

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Das Stadtparlament dürfte am Donnerstag ein Pilotprojekt für den Bau eines Handwerkerhofs im Osthafen auf den Weg bringen. Vorbild sind Gebäude in Hamburg und München.

Das Frankfurter Stadtparlament wird am Donnerstag aller Voraussicht nach den Weg frei machen für den Bau eines sogenannten Handwerkerhofs. Die städtischen Hafen- und Marktbetriebe planen nach Angaben des Magistrats, ein mehrgeschossiges Gebäude zu errichten und zu betreiben, in dem verschiedene Handwerksbetriebe Flächen mieten können. Das soll das Stadtparlament der Gesellschaft ermöglichen, indem es in deren Satzung den Betriebszweck entsprechend erweitert. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau entsteht der Handwerkerhof an der Lindleystraße im Osthafen.

Handwerker- oder Gewerbehöfe gibt es bereits etwa in München und Hamburg. Auch in Frankfurt besteht nach einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Bedarfsanalyse großes Interesse von Handwerksbetrieben nach Flächen in solchen mehrgeschossigen Gebäuden. Schließlich haben es gerade kleine Betriebe angesichts der hohen Preise und Mieten in der Stadt sehr schwer. In den vergangenen Jahren haben viele Firmen aufgegeben. Andere sind ins Umland gezogen, wo Flächen noch weniger knapp und teuer sind.

Die CDU im Römer spricht von einem wichtigen Pilotprojekt zur Stützung von Handwerks- und Gewerbebetrieben. Schließlich sei das produzierende Gewerbe mit seinen zahlreichen Beschäftigten eine tragende Säule des wirtschaftlichen Erfolgs Frankfurts. Der Beschluss des Stadtparlaments trage dazu bei, dass dieses auch in Zukunft beste Rahmenbedingungen zu bezahlbaren Preisen vorfinde, sagt die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Christiane Loizides.

Als positives Beispiel erwähnt die Stadtverordnete eine „Meistermeile“ in Hamburg. Diese biete auf vier Etagen rund 100 Handwerksbetrieben moderne Gewerbeflächen zu fairen Mieten. Dort arbeiteten etwa Schlosserbetriebe, Bäckereien und Klavierbaubetriebe unter einem Dach und nutzten die Vorteile eines zentralen Gebäudemanagements.

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