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Max Coga (r.) betreibt die Pik Dame mit seinem Vater Oliver (li.) und Onkel Thorsten Gauß (Mitte). Enrico Sauda
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Max Coga (r.) betreibt die Pik Dame mit seinem Vater Oliver (li.) und Onkel Thorsten Gauß (Mitte). Enrico Sauda

Ausgehen in Frankfurt

Frankfurts ältester Nachtclub Pik Dame ist wieder auf

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Die Pik Dame im Bahnhofsviertel in Frankfurt war drei Jahre geschlossen. Nach dem Umbau des Hauses öffnet die Pik jetzt zunächst ihren Barbetrieb.

Frankfurt – Die legendäre Pik Dame ist nach drei Jahren zurück: Im Frühjahr 2018 schloss Frankfurts ältester Nachtclub zunächst wegen Umbauplänen am Haus. Dann kam noch Corona. Nun feierte der Club am Donnerstagabend zunächst im kleinen Kreis von Familie und Freunden seine Wiederöffnung. „Wir schauen jetzt erst mal, was auf uns zukommt. Partys gehen in der Pandemiezeit noch nicht. Wir fangen zunächst mit dem Barbetrieb an“, erzählt Max Coga.

Der 31-Jährige betreibt den Club im Bahnhofsviertel gemeinsam mit seinem Vater und seinem Onkel. Cogas Großvater Hermann Gauß hatte die Pik Dame als Kabaretthaus im Jahr 1959 in der Elbestraße 31 eröffnet. Vom Feuerschlucker bis zum lebendigen Pferd schickte er alles auf die Bühne, was amüsierte. Auch Soullegende Eartha Kitt feierte hier gerne.

Pik Dame in Frankfurt abends schon „absolut voll“

An diesem Wiedereröffnungswochenende seien sie abends schon „absolut voll“. Spontan könne leider niemand mehr kommen. „Aber am Sonntag ab 11 Uhr können die Leute zum Kaffee und Kuchen vorbeikommen“, erzählt Coga.

Die Idee mit der Tagesbar sei neu und pandemiebedingt. „Es gibt selbst gebackenen Kuchen von der Frau meines Onkels. Sie ist passionierte Kuchenbäckerin“, sagt Coga. Draußen wird man nicht sitzen können, aber man könne die große Fensterfront weit öffnen.

Musik gibt es in der Pik Dame in Frankfurt, getanzt wird nicht

Auch wenn noch nicht getanzt werden darf, wird es wieder die Musik geben, die Studierende, Banker und Rotlichtmenschen so gerne zum Feiern gehört haben. „Unsere DJs werden Hip-Hop, Elektro und eben unseren legendären 90er-Jahre-Pop wieder auflegen.“

Coga selbst wohnt in einer der Wohnungen über der Pik Dame. Sieben Stockwerke sind seit dem Umbau hinzugekommen, 13 Mietwohnungen wurden ausgebaut. Coga ist in der Pik Dame groß geworden. Seine Mutter war hier Stripperin, als sie seinen Vater kennenlernte. (Kathrin Rosendorff)

Derweil beschweren sich neue Nachbar:innen über Dreck und offenen Drogenkonsum im Frankfurter Bahnhofsviertel. Sie wollen mehr Polizeipräsenz.

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