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Die Szene aus einem Dokumentarfilm von 1952 zeigt den Wiederaufbau nach dem Krieg.

Filmkollektiv in Frankfurt

Ungeschönter Blick auf Frankfurt

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Der Verein Filmkollektiv Frankfurt zeigt Amateuraufnahmen, die den Wandel von Architektur und Stadtentwicklung in Frankfurt beleuchten.

Die filmische Reise durch Frankfurt geht weiter. Der Verein Filmkollektiv Frankfurt beleuchtet den Wandel von Architektur und Stadtentwicklung in der Mainmetropole anhand von Dokumentar- und Amateurfilmen. Am heutigen Samstag stehen ab 18 Uhr im Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Straße 46a, die Aufnahmen von Privatpersonen im Fokus. Einen neugierigen und ungeschönten Blick versprechen die Veranstalter von den Filmen, die von Aufnahmen jüdischen Lebens in den 1920er Jahren bis zum Sanierungsgebiet Bockenheim in den 1970er Jahren reichen. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt fünf.

Bereits drei Tage später am Dienstag, 9. Oktober, widmen sich Filmaufnahmen der Zerstörung Frankfurts im Zweiten Weltkrieg und dem anschließenden Wiederaufbau. Ab 18 Uhr wird Filmwissenschaftler Thomas Tode im Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, anhand von sieben Filmen einen Einblick in jene Epoche geben. Die Werke reichen von Filmen mit viel Pathos über absurden Humor bis hin zu einer jazzigen Stadtsymphonie. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs.

Am Mittwoch, 10. Oktober, erwartet die Zuschauer dann eine Premiere. Der Dokumentarfilm „Raumstadt Nordweststadt. Von der Vision zur Wirklichkeit“, der von 2015 bis 2018 entstand, wird erstmals gezeigt. Die Aufführung beginnt um 20.30 Uhr im Nordwestzentrum und der Eintritt ist frei. Als Gast wird Oberbürgermeister Peter Feldmann vor Ort sein, der auch als Protagonist im Film auftritt. Ansonsten zeigt das Werk Gespräche mit Bewohnern und Verantwortlichen sowie historische Aufnahmen.

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