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In der Vergangenheit gab es immer wieder Beschwerden über die Eintönigkeit des Streckenabschnitts.
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In der Vergangenheit gab es immer wieder Beschwerden über die Eintönigkeit des Streckenabschnitts.

Frankfurt

Partymeile Mainzer Landstraße

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Während des Frankfurt-Marathons am Sonntag soll es zwischen Höchst und der Innenstadt stimmungsvoll zugehen. Große Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.

Einmal im Jahr gibt es auf der Mainzer Landstraße mehr zu erleben als Autos und die Straßenbahn. Beim Frankfurt-Marathon am Sonntag werden sich zwischen Kilometer 30 und 34 rund 15 000 Läufer über die Ausfallstraße zwischen Höchst und der Innenstadt quälen. Es geht vier Kilometer geradeaus. In der Vergangenheit hatten sich die Sportler hin und wieder über die Monotonie dieses Streckenabschnitts beschwert. Daher versuchen die Veranstalter dort immer mehr für Stimmung zu sorgen. Im vergangenen Jahr waren zehn Bands und Kapellen am Musizieren, in diesem Jahr sollen es sogar zwölf sein, so viele wie nie zuvor, wie auch der Verantwortliche für die Streckenfeste, Manuel Friedrich, verdeutlicht: „Wir werden auf der Mainzer Landstraße alle 333 Meter einen Hotspot haben.“

Die Mainzer Landstraße wird am Sonntag nicht die einzige Partyzone sein. Auch in der Friedrich-Ebert-Anlage, auf dem Opernplatz, dem Roßmarkt, der Hauptwache und am Platz der Republik sind Streckenfeste geplant. Nicht weniger als 2000 Menschen werden in der Stadt für Stimmung sorgen, darunter allein 14 Sambagruppen. Die Organisatoren sprechen daher von Frankfurts größtem Straßenfest.

Aber natürlich werden nicht alle am Sonntag in Partystimmung sein, vornehmlich die Personen, die nichts mit dem Marathon am Hut haben und vielleicht mit dem Auto unterwegs sein wollen. Tim Heinen von der Polizeidirektion Frankfurt wies gestern schon mal vorsorglich darauf hin, dass rund um die Marathonstrecke und vor allem in der Innenstadt von 7 bis 16 Uhr teilweise mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei. Wegen der vielen temporären Streckensperrungen riet Heinen den Autofahrern, sich am Sonntag ganz altmodisch „auf Karte und Kopf“ und nicht auf das Navigationsgerät zu verlassen und betonte: „Das Navi dürfte am Sonntag der größte Feind des Autofahrers sein.“

Viele Frankfurter lassen daher das Auto am Sonntag stehen, aber auch das wird nicht überall möglich sein. Streckenchef Dieter Bremer wies darauf hin, dass es wegen Verpflegungsständen entlang der Strecke zu vielen temporären Halteverboten kommen werde, die besser befolgt würden. „Der Frankfurter neigt dazu den Wagen am Samstagabend im absoluten Halteverbot stehen zu lassen, weil am Sonntagmorgen nicht abgeschleppt wird, aber dem ist an diesem Sonntag nicht so“, betonte Bremer. An anderen Stellen werde das Parken erlaubt sein aber darauf hingewiesen, dass der Wagen während der Veranstaltung nicht bewegt werden könne.

Heinen von der Polizeidirektion rät, sich genau über die Sperrungen zu informieren. Für Rückfragen sind Telefone geschaltet. Am einfachsten ist es aber wohl, am Sonntag einfach mitzufeiern.

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