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Bettina Wiesmann erläutert den „Neustart für CDU Frankfurt“ im Saalbau Südbahnhof.
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Bettina Wiesmann erläutert den „Neustart für CDU Frankfurt“ im Saalbau Südbahnhof.

Stadtpolitik

Kommentar zur CDU in Frankfurt: Großstädtischer werden

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die neue Parteichefin oder der neue Parteichef der CDU hat eine schwierige Aufgabe: Die CDU aus dem Tief zu führen und ihr mehr Großstadtprofil zu geben. Ein Kommentar.

Die CDU in Frankfurt hat einige kompetente Leute, die ab März den Kreisvorsitz übernehmen können. Sei es der amtierende Parteichef Jan Schneider, der im Januar erklären will, ob er erneut zur Verfügung steht, der CDU-Fraktionsvorsitzende Nils Kößler, der Schneider den Vortritt lassen würde, die frühere Bundestagsabgeordnete Bettina Wiesmann, die 2016 eine Kampfabstimmung gegen den damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael zu Löwenstein für die Bundestagskandidatur gewann – oder Staatssekretär Uwe Becker, der schon Kreisvorsitzender war und die Partei nie im Stich lassen würde, falls er gebraucht wird.

Der neue Parteichef oder die neue Parteichefin hat eine schwierige Aufgabe: die CDU aus dem Tief der historisch schlechten Wahlergebnisse zu führen. Die Niederlagen hingen mit den Bundestrend zusammen – und damit, dass das liberale Großstadtprofil der Partei, welches es unter Petra Roth noch gab, versandet ist.

Erfolge erzielte die CDU nur noch bei den über 70-Jährigen und in vier Stadtteilen im Frankfurter Norden. Nur 5,6 Prozent der Erstwählerinnen und Erstwähler wählten die CDU. Slogans wie „Verkehrspolitik mit Plan“ kamen in Zeiten des Klimawandels nicht an. Bei Klimapolitik und der Verkehrswende sollte sich die Partei mehr Kompetenz erarbeiten – und zu den Menschen auf die Straße bringen.

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