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Parkplätze am Frankfurter Waldstadion bleiben bis 2024

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Von: Thomas Stillbauer

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Sehnsuchtsort Waldstadion – mit dem Auto wird’s künftig nicht einfacher, dorthin zu kommen.
Sehnsuchtsort Waldstadion – mit dem Auto wird’s künftig nicht einfacher, dorthin zu kommen. © ROLF OESER

Die Fläche an der Isenburger Schneise soll erst nach der Fußball-EM aufgeforstet werden, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Das Waldstadion wächst – der Stadtwald ebenfalls. So wollen es das Land Hessen und die Stadt Frankfurt. Jetzt ist auch der Zeitplan klar: Das Stadion wird von November an ausgebaut, das hatte die Eintracht schon angekündigt. Und den Parkplatz Isenburger Schneise forstet das Grünflächenamt von 2024 an wieder auf, also nach der Fußball-Europameisterschaft.

„Keine Frage: Die Stadt Frankfurt am Main wird den Parkplatz Isenburger Schneise wieder aufforsten und damit dem Bescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt Rechnung tragen“, teilte Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Mittwoch auf FR-Anfrage mit: „Darin sind sich die Dezernate Klima und Umwelt sowie Mobilität einig.“ Schon im Jahr 2012 sei etwa ein Hektar der Gesamtfläche der Parkplätze dort (insgesamt etwa 2,9 Hektar) aufgeforstet worden.

Dass Frankfurt in zwei Jahren einer der Austragungsorte der Fußball-EM ist, schaffe jedoch eine besondere Situation. Um „ein Parkchaos rund ums Stadion mit wildem Parken zwischen den Bäumen und in Waldwegen“ zu vermeiden, sollen die Parkplätze auf der Aufforstungsfläche noch bis EM-Ende zur Verfügung stehen. Das Areal ist seit Jahren als Ausgleichsfläche für zwei Hektar Wald deklariert, die beim Umbau des Waldstadions vor der WM 2006 fielen.

Stadträtin Heilig betont, der Erhalt und die Rückgewinnung von Wald seien gerade jetzt durch die klimabedingten Schäden immens wichtig. „Wir sind uns einig, dass nach der EM 24 die Wiederaufforstung abgeschlossen werden muss.“

Und wohin dann mit den Autos der Fußballfans, wenn die rund 1700 Stellplätze an der Isenburger Schneise künftig wegfallen? Der Magistrat arbeite schon seit Jahren an neuen, nachhaltigen Verkehrskonzepten für den regulären Stadionbetrieb, um für den Wegfall dieser Parkfläche gerüstet zu sein, sagt Rosemarie Heilig.

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