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Die Radwege am Stadion sollen besser werden. 

Verkehr 

Frankfurt: Parkhaus am Stadion statt Waldparkplatz

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Das Waldstadion soll besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden und auch für Radfahrer schneller und sicherer erreichbar sein.

Autofahrer sollen ihr Fahrzeug in einem neuen Parkhaus abstellen können. Dadurch soll der Parkplatz an der Isenburger Schneise aufgeforstet werden können. In einem Antrag der Römer-Koalition sind das die wesentlichen Punkte, die das Stadtparlament am Donnerstagabend beschlossen hat.

Der Magistrat soll nun zunächst gemeinsam mit der Sportpark-Stadion-Gesellschaft die Verkehrssituation an Veranstaltungstagen untersuchen und Lösungen für deren Verbesserung vorlegen. Dabei soll er prüfen, wie sich der Anteil der Menschen, die mit Bus und Bahn ins Stadion kommen, erhöhen lässt. 

Als Möglichkeiten nennen die Fraktionen eine Anbindung an die Regionaltangenten West und Ost, aber auch einen Ausbau der Buslinien zum Stadion, mehr Straßenbahnen an Spieltagen und den Einsatz von Pendel-S-Bahnen. Radfahrer sollen von Frankfurt aus, aber auch aus der Region besser zur Arena gelangen können. Die Zahl der Radstellanlagen soll steigen. Mit dem Ausbau des Geh- und Radwegs am Stadionbad hat die Stadt bereits begonnen. Er soll im Frühsommer 2020 fertig sein.

Ein Parkhaus könnte nach Vorstellungen der Koalition zum Beispiel über der Straßenbahnstation entstehen. Diese könne außerhalb der Veranstaltungszeiten, also etwa von Fußballspielen und Konzerten, als Park-and-ride-Parkhaus dienen.

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